Frauencafé, Alltagslyrik und eine Forschungsreise zum weiblichen Herzen

Gleichstellungsbeauftragte bietet vielfältige Veranstaltungen
zum Frauentag am 8. März

Mit einem bunten Veranstaltungsangebot unter dem Titel „Frauenvielfalt“ gestalten die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Rhein-Kreis Neuss den Internationalen Frauentag, der sich am 8. März zum 104. Male jährt. „Ich denke, der Tag ist wichtig und hat bis heute seine Berechtigung“, sagt Gabriele Parschau, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Meerbusch. In der Vergangenheit sei für die Gleichberechtigung der Frauen auf gesetzlicher Ebene durch intensive Überzeugungsarbeit viel erreicht worden, was heute selbstverständlich erscheint. „Dazu gehören unter anderem das Wahlrecht für Frauen und die Gleichstellung von Ehepartnern im Familien- und Vermögensrecht.”

Den Auftakt macht das “Interkulturelle Frauencafé” im Städtischen Familienzentrum Fronhof, Gereonstraße 6-8, in Büderich. Frauen aller Nationen treffen sich in lockerer Runde zum Austausch und zum zwanglosen Kennenlernen. Dazu gibt’s heiße Getränke und internationale Musik. Interessentinnen können sich bei der Leiterin des Familienzentrums, Ilse Kremer, Telefon 02132 / 64 22, E-Mail ilse [dot] kremer [at] meerbusch [dot] de, anmelden.

Besonders freut sicht Gabriele Parschau auf Samstag, den 7. März: Unter dem Titel “Das Comeback” tragen Lizzy Tewordt aus Lank-Latum (“Keine Sorge – es gibt für alles ein Problem”) und Rena Schröder-Bourgeois (“Die Magie des Augenblicks verzaubert”) Alltagsgeschichten und -gedichte aus ihrem Leben vor – mal skurril und schräg, mal humorvoll, mal nachdenklich. Los geht’s um 15 Uhr in der Lanker Teloy-Mühle an der Kemperallee, der Eintritt ist frei. Anmeldungen nimmt Gabriele Parschau unter der Telefonnummer 02150 / 916-134 oder per E-Mail an gabriele [dot] parschau [at] meerbusch [dot] de entgegen.

“Frauen-Gesundheit: Frauenherzen schlagen anders” heißt das Thema am Donnerstag, 16. April. 18 Uhr, im Sitzungssaal am Dr.-Franz-Schütz-Platz in Büderich. Helga Wachtmeister, Bundesvorsitzende des “19,6-Millionen-Klubs für Frauengesundheit”, spricht über Pharmaforschung und Medikamentenentwicklung, die allzu oft an der männlichen Physis ausgerichtet sei, und über die negativen Folgen für Frauen. Anschließend ist Gelegenheit zur Diskussion Auch hier ist der Eintritt frei. Die Anmeldungen laufen direkt über die Gleichstellungsbeauftragte.

 

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