Düster anmutiger Mataré

In der Stadtbibliothek sind von morgen an Werke aus den 40er Jahren zu sehen.

Schwere Zeiten bringen oft große Kunst hervor. Die strengen Winter der Jahre 1944 bis 1947 waren nicht die glücklichste Zeit des vor 50 Jahren gestorbenen Bildhauers Ewald Mataré. Doch die “Büdericher Aquarelle”, die er damals aus seinem Fenster blickend zu Papier brachte, erweisen sich als hochästhetische Verdichtungen seiner düsteren Innenwelt. Die Stadtbibliothek Büderich hat sie mit Bronzeplastiken, die gleichfalls aus der Zeit des “Dritten Reichs” stammen, zu einer keineswegs nur melancholischen, sondern zugleich anmutigen Schau verbunden.

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