Nur acht Geschäfte mit Barrierefrei-Siegel

Menschen mit Handicap stoßen in Meerbusch auf Hindernisse. Lediglich acht Ladenlokale sind barrierefrei. Der Behindertenbeauftragte der Stadt hofft, dass es mehr werden — und auch Gaststätten und Arztpraxen mitmachen.

Mehr Barrierefreiheit in Meerbusch. Das wünscht sich Lothar Chaillié. Der promovierte Mediziner im Ruhestand ist Behindertenbeauftragter der Stadt. Aus seiner Sicht müssen mehr Geschäftsleute als bisher ihre Räumlichkeiten daraufhin überprüfen, ob sie mühelos für Kunden mit eingeschränkter Mobilität zu erreichen sind. Ist ein stufenloser Zugang – gegebenenfalls auch mit Rampe oder Lift – möglich? Sind die Türen ausreichend breit für Rollstuhlfahrer? Gibt es Leitstreifen für Sehbehinderte? Wenn solche und weitere Kriterien erfüllt sind, bekommen Geschäfte offiziell das Signet “Meerbusch barrierefrei”. “Das können sie werbewirksam an ihrer Ladentür anbringen und so Kunden anlocken”, sagt Chaillié.

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