Betrunken mit dem Fahrrad gestürzt

Lank-Latum. Am Donnerstag (09.04.), gegen 17:45 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einem verletzten Radfahrer auf der Bismarckstraße. Am Unfallort konnten die Ordnungshüter folgenden Sachverhalt ermitteln: Ein Mann aus Krefeld war mit seinem Fahrrad auf dem Radweg entlang der Bismarckstraße unterwegs gewesen. Plötzlich fuhr der 47-Jährige über den Grünstreifen, dann quer über die Fahrbahn in eine Hecke. Er verletzte sich dabei leicht. Ein Alkoholtest ergab, dass der Radfahrer erheblich unter Alkoholeinfluss stand, so dass er sich einer Blutprobe unterziehen musste.

Die alkoholisierte Teilnahme am Straßenverkehr ist auch für Radfahrer kein Kavaliersdelikt! Stürze unter Alkoholeinfluss enden für Radler nicht selten tödlich oder mit schweren Verletzungen. Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Fahrerlaubnis einem Radfahrer mit einem Blutalkoholgehalt von 1,6 Promille und mehr entzogen werden darf. Eine Geldstrafe, sowie die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) sind die weiteren Folgen. Viele Führerscheininhaber sind der Meinung, dass sie Alkohol trinken dürfen, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind. Dies ist ein Irrtum: Bereits ab einem Alkoholisierungsgrad von 0,3 Promille ist in solchen Fällen ein Strafverfahren fällig, in denen so genannte Ausfallerscheinungen (zum Beispiel Schlangenlinien, Sturz, Verkehrsunfall) aufgetreten sind.

 

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