Die Pfarrei Lank und der Erste Weltkrieg

Der Heimatkreis Lank erinnerte mit einem Vortrag an die Kriegsgeschehnisse zwischen 1914 und 1918. 600 Soldaten waren eingezogen worden, 150 von ihnen fielen im Krieg, viele gelten als vermisst. Viele Totenzettel sind noch erhalten.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stand das Bäcker-Handwerk in der Pfarrei Lank in voller Blüte. Das kam auch den Pfarrkindern zugute, die in Frankreich als Soldaten für das Vaterland kämpften. In einem Brief vom 11. Oktober 1914 an den “Hochwürdigen Herrn Pastor” wird darüber berichtet, dass sich zwölf “brave Pfarrangehörige” zu einer Bäckereikolonne zusammengetan haben, um die Kameraden an der Front mit Brot zu versorgen. “Sieg oder Tod, wir fahren Brot”, lautete die Devise, die angesichts des nahen Kanonendonners makaber erscheint.

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