Kita-Streik geht auch nach Pfingsten weiter

Gewerkschaften lehnen entgegen anderweitigen Aussagen von heute Morgen weiterhin eine Notdienstvereinbarung ab.
Vom Kita-Streik bleiben auch in der 3. Woche 9 städt. Kitas mit 750 Betreuungsplätzen betroffen.

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Notfallbetreuung wird erweitert auf 150 Plätze

Neben den bereits eingerichteten 4 Notgruppen in den Kindertagesstätten „Lummerland” in Meerbusch-Büderich, Karl-Arnold-Straße 36b, sowie „Kunterbunt” in Meerbusch-Strümp, Isselweg 5, in denen weiterhin eine Betreuung zwischen 7:30 Uhr und 16:30 Uhr erfolgt, werden ab Dienstag 2 weitere Notgruppen, jeweils eine Notgruppe im Familienzentrum „Fronhof“ in Meerbusch-Büderich, Gereonstraße 6-8, und eine Notgruppe in der Kita „Knirpsmühle“ in Meerbusch-Osterath, Einsteinstraße 30, eingerichtet. Hierfür ist eine Betreuungszeit von 08:00 bis 16:00 Uhr vorgesehen.

Die Nachfrage nach Plätzen ist weiterhin hoch. Insofern ist es nach wie vor erforderlich, dass die Eltern für ihre Kinder alternative Betreuungen sicherstellen. In Notfällen werden die Eltern gebeten, sich mit dem Jugendamt in Verbindung zu setzen. Das Jugendamt ist unter den Telefonnummern 02159 / 916-490 und 916-554 zu erreichen.

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“Eltern für Eltern”

Des Weiteren werden ab kommenden Dienstag Elternbeiräte ein selbstorganisiertes Spiel- und Freizeitangebot in den städtischen Kitas „Rasselbande“ in Meerbusch-Osterath, Uerdinger Gerichtsweg 2, “Unter`m Regenbogen“ in Meerbusch-Lank, Uerdinger Straße 94, „Tabaluga“ in Meerbusch-Lank, Stettiner Straße 23, und „Mullewapp“ in Meerbusch-Nierst, Stratumer Straße 56, bereitstellen.

Interessierte Eltern dieser Einrichtungen wenden sich bitte an ihre jeweiligen Elternratsvertreter um weitere Informationen (Umfang und Zeiten) zu diesem Angebot zu bekommen.

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Finanzielle Entlastung der Eltern

Als kleines Trostpflaster hat der Rat der Stadt Meerbusch in seiner Sitzung am 21.05.2015 beschlossen, die gezahlten Eltern- und Verpflegungsbeiträge während des Kita-Streiks ohne Antrag der Eltern zu erstatten.

 

Bürgermeisterin Mielke-Westerlage bedauert, dass es bisher zu keiner Verständigung zwischen den Tarifvertragsparteien gekommen ist und die inzwischen unerträgliche Situation der Eltern bestehen bleibt.

 

 

 

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