Mutwillig 110 gewählt? Das wird teuer

Immer wieder kommt es vor, dass Anrufer Polizei oder Feuerwehr mit frei erfundenen Notfällen in die Irre führen. Das gilt allerdings alles andere als ein Kavaliersdelikt — im schlimmsten Fall droht eine Gefängnisstrafe.

Als “ein lustiger Streich” geht das nicht durch. Wer “im Ulk” die Notrufnummer 110 oder 112 anruft und Einsatzkräfte mit einem vermeintlichen Brand oder Verbrechen bewusst in die Irre führt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. “Bei solchen Anrufen hört der Spaß auf”, sagt Hans-Joachim Klein. Der Leiter des Amtes für Sicherheit und Ordnung beim Rhein-Kreis Neuss berichtet, dass “geschätzte 100 Mal am Tag” Menschen bei der Leitstelle anrufen, ohne in einer echten Notlage oder Zeuge einer solchen Situation zu sein.

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