A57-Ausbau: Sorgen wegen Lärmbelastung

Ein Tempolimit wäre aber wohl auch keine Lösung, wurde jetzt im Planungsausschuss deutlich.

Der geplante sechsstreifige Ausbau der Autobahn 57 zwischen dem Autobahnkreuz Meerbusch und der Ausfahrt Krefeld-Oppum sorgt insbesondere bei den Menschen in Bösinghoven für Ängste vor einer größeren Lärmbelastung. Viele wohnten jetzt der Sitzung des Planungsausschusses bei. In Bösinghoven schützt eine auf einem Wall stehende Lärmschutzwand schon heute die Bewohner vor dem Verkehrslärm. Athanasios Mpasios, Leiter der zuständigen Projektgruppe stellte die Ausbauplanung auf dem 2,3 Kilometer langen Stück vor – und musste sich von den Politikern viele Fragen gefallen lassen. Er räumte ein, dass die künftig großenteils neun Meter hohen Lärmschutzwände nicht verhindern, dass in 24 Wohnhäusern nachts Lärmgrenzwerte um ein bis drei Dezibel überschritten werden, der Bund deshalb den Eigentümern passiven Lärmschutz bezahlen wird.

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