Silber-Schatz der Schützen aus Jahrhunderten

Versonnen blickt Schützenkönig Heinrich Leuchten auf das ehrwürdige Silber der St. Sebastianus-Bruderschaft Lank-Latum, das seine Ehefrau und Königin Stefanie in ihren Händen hält. Daneben steht Brudermeister Jürgen Santen, der kurz zuvor die erste Ausstellung der historischen Silberartefakte aus den Jahren 1538 bis 1960 seit 15 Jahren eröffnet hat. “Diese Schmuckstücke beweisen, dass es uns nicht erst seit ein paar Wochen gibt,” meint er nur.

Leuchten selbst betrachtet das Kleinod etwas wehmütig, denn was jahrzehntelang oder noch länger jeder seiner Vorgänger als “Ausgeh-Silber” trug, liegt seit einigen Jahren mit dem übrigen Schatz sicher verwahrt im Panzerschrank der Sparkasse Neuss. Das gute Stück war zu anfällig geworden. Die filigrane Armbrust mit den beiden Schilden mit dem kurkölnischen Wappen und einer geheimnisvollen Frauenfigur stammt von 1605. Das Herzstück der Kette ist allerdings ein Silbervogel von 1538.

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