So lernen Flüchtlingskinder in eigenen Klassen Deutsch

Für schulpflichtige Flüchtlinge gibt es in Meerbusch zwei spezielle Klassen.

Als ihm sein Lesezeichen auf den Klassenboden fällt, protestiert Alexander (14) umgehend: „Nein, nein, ich mach’ das.“ Aufheben möchte er es lieber selbst. Zusammen mit zehn anderen Jugendlichen aus Serbien, Montenegro, Togo, Albanien und Iran besucht er die neu gegründete Integrationsklasse der Osterather Realschule. Dort geht es für die Schüler aus anerkannten Flüchtlingsfamilien vor allem um eines: die deutsche Sprache lernen. Noch steckt die Klasse damit in den Kinderschuhen: Seit knapp einem Monat unterrichtet Rosalie Engel die Elf- bis 16-Jährigen. Die Lehrerin besitzt die notwendige „Deutsch als Fremdsprache“-Zusatzqualifikation, um eine Seiteneinsteigerklasse zu leiten.

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