Arbeitskreis der Wirtschaftsförderer aus dem Rhein-Kreis zu Gast in Osterath

Arbeitskreis der Wirtschaftsförderer aus dem Rhein-Kreis zu Gast in Osterath

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von links: Dr. Elmar Gasten, Rommerskirchen, Lidia Wygasch-Bierling, Dormagen, Alexander Sopart, Inwerk, Marcus Temburg und Benjamin Josephs, Rhein-Kreis Neuss, Jens Hohenbild, Inwerk, Heike Reiß, Meerbusch, Charlotte Hohn, Neuss, Hubert Zierbes, Kaarst, Robert Abts, Rhein-Kreis Neuss und Stefanie Bössem, Korschenbroich

Büromöbel-Finessen “made in Meerbusch”
und ehrgeizige Ziele für die Breitbandversorgung.

Die Meerbuscher Inwerk GmbH  präsentiert in Osterath nicht nur die größte Büromöbelausstellung in Deutschland. Das junge Unternehmen um Geschäftsführer Jens Hohenbild entwickelt und designt auch eigene Produkte. Für Wirtschaftsförderin Heike Reiß Grund genug, den Arbeitskreis der Wirtschaftsförderer aus dem Rhein-Kreis Neuss in das komplett neu gestaltete, ehemalige Betriebsgebäude der Bacher-Brauerei an der Krefelder Straße einzuladen.

Bei einer Führung durchs Haus stellte Jens Hohenbild gemeinsam mit seinem Teamleiter Marketing, Alexander Sopart, die architektonische Philosophie des grundsanierten Gebäudes vor und zeigte den Wirtschaftsfachleuten auch, wie pfiffig Büromöbel sein können. Beispiel: Die neueste Eigenentwicklung aus dem Hause Inwerk, der „Masterlift 3“. Der Name ist Botschaft: Der Schreibtisch ist vom Büro-PC aus höhenverstellbar und verfügt über Sensoren, die verhindern, dass beim Absenken der Tischplatte Bürountensilien oder vielleicht ein in der Frühstückspause vergessener Apfel in der Ablage zerdrückt werden.

Neben derlei lebensnahen Büro-Finessen standen aber auch klassische Wirtschaftsförderungsthemen auf der Tagesordnung des Arbeitskreises. Markus Temberg, Leiter des Planungsamtes in der Kreisverwaltung, berichtete über den Stand der Dinge beim Breitbandausbau im Rhein-Kreis: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke habe das Ziel, das Glasfaserkabelnetz mittelfristig so leistungsfähig auszubauen, dass jeder Betrieb und jeder Haushalt Übertragungsleistungen von 100 Megabit pro Sekunde nutzen könne. Die Erfahrungen mit den einschlägigen Breitbandanbietern der Branche sind in allen Kreiskommunen sehr unterschiedlich. Die IHK Mittlerer Niederrhein beabsichtigt deshalb, eine Analyse zur Breitbandversorgung von Gewerbegebieten im Kammerbezirk zu beauftragen. Heike Reiß schlug dafür beispielhaft das Gewerbegebiet „Im Bundenrott“ am Westrand von Meerbusch-Strümp vor.

Das Gewerbegrundgeschäft bereitet den Wirtschaftsförderern im Rhein-Kreis Neuss derzeit weniger Anlass zur Freude. Einerseits sei es aktuell schwierig, Grundstücke aus dem Bestand zu vermarkten, andererseits hätten die Kommunen kaum noch freie Flächen, um neues, attraktives Gewerbebauland zu entwickeln. Die gleichen Erfahrungen hatten die Kollegen bei der Regio-Konferenz mit den Kreisen Neuss und Mettmann und der Stadt Düsseldorf formuliert. „Dies wird uns allerdings nicht daran hindern, die Region und Meerbusch bei der Expo Real im Oktober in München wieder gemeinsam offensiv zu vertreten“, so Heike Reiß. Am Stand „Niederrhein“ wird es unter anderem einen neuen Immo-Guide geben, in dem Meerbusch mit dem Areal Böhler und dem Business-Park Mollsfeld vertreten sein wird.

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