Mehr Inobhutnahmen im Jahr 2014

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Schutzmaßnahmen für Kinder in Meerbusch um mehr als das Doppelte gestiegen. Dennoch gibt es vergleichsweise wenige Fälle, in denen Kinder aus den Familien genommen werden müssen.

Die Stadt Meerbusch hat im vergangenen Jahr Kinder und Jugendliche insgesamt 186 Tage in Obhut genommen; 2013 waren es nur 91 Tage. Insgesamt ergriff das Jugendamt mehr als doppelt so viele Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche ergriffen wie 2013. Waren es 2013 insgesamt sieben Maßnahmen, kletterte ihre Zahl im vergangenen Jahr auf 16. Auch die Sorgerechtsentzüge durch das Familiengericht sind 2014 von fünf auf sieben Fälle gestiegen. Allerdings liegt Meerbusch dabei immer noch deutlich besser als der Landesdurchschnitt: In Meerbusch kommt es pro Einwohner nur zu halb so vielen Schutzmaßnahmen und Inobhutnahmen wie im NRW-Schnitt.

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