Rund 800 Meerbuscher Einzelhändler und Gastwirte erhalten jetzt Post aus dem Rathaus

Rund 800 Meerbuscher Einzelhändler und Gastwirte erhalten jetzt Post aus dem Rathaus

heimat-shoppen
Alexandra Schellhorn (links) und Heike Reiß freuen sich schon auf die Aktionstage am 11. und 12. September.

“Heimat shoppen”-Aktionstage im September:
Jetzt läuft die Werbemaschine an

Rund 800 Meerbuscher Einzelhändler, Gastwirte und Geschäftsleute erhalten in diesen Tagen Post aus dem Rathaus. Der Anlass: Die Werbephase für die “Heimat shoppen”-Aktionstage am 11. und 12. September hat begonnen. Die von der Industrie und Handelskammer (IHK) und dem Einzelhandelsverband für den gesamten Niederrhein ins Leben gerufene Kampagne soll das Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher für die Bedeutung des Einkaufens vor Ort stärken.

“Nur wenn die Menschen auch vor der Haustür einkaufen gehen, kann der Einzelhandel bei uns in Meerbusch langfristig überleben”, sagt Wirtschaftsförderin Heike Reiß. “Und nur so kann unsere Stadt so lebens- und liebenswert bleiben wie sie ist.” Gemeinsam mit der Stadtmarketingbeauftragten Alexandra Schellhorn und Öffentlichkeitsarbeiter Michael Gorgs bereitet die Wirtschaftsförderung derzeit die Aktionstage vor. “Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in den Meerbuscher Stadtteilen noch so viele inhabergeführte Geschäfte und eine gute Gastronomie haben. Hier kann man sich rundum gut bedient und wohl fühlen”, so Schellhorn. Diesen Qualitätsfaktor müsse die Kundschaft unbedingt wertschätzen und nutzen. Verödete Fußgängerzonen in anderen Städten mit leer stehenden Ladenlokalen, anonymen Geschäftsketten und wenig Gastronomie seien hinlänglich abschreckende Beispiele.

Funktionieren kann die Kampagne freilich nur, wenn die Betroffenen selbst  tatkräftig mitmachen. Deshalb werden jetzt alle Einzelhändler und Gastwirte schriftlich befragt, ob, wie und mit welchen Ideen sie sich an den “Heimat shoppen”-Aktionstagen” beteiligen möchten. Dazu wird erhoben, wieviele Vollzeit, Teilzeit- und 450-Euro-Kräfte Handel und Gastronomie beschäftigen, um die Bedeutung für den lokalen Arbeitsmarkt zu betonen. Ein weiterer Aspekt: Gerade die lokale Geschäftswelt fördert in erheblichem Maße heimische Vereine, Gruppen und Initiativen mit Anzeigen, Spenden und Werbung. Viele Veranstaltungen im Stadtkalender werden auf diese Weise erst möglich. Deshalb wird in der kleinen Erhebung auch erkundet, welche Vereine der Befragte auf welche Weise unterstützt.

Dazu kann jeder, der mitmacht, ein buntes Werbemittelpaket mit bedruckten Parkscheiben, Einkaufswagenchips, Luftballons, Papiertüten, Bierdeckeln  und Aufklebern zum “Heimat shoppen” im Rathaus bestellen. Auf Wunsch gibt es für alle Interessenten noch eine Präsentation von Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, die Sinn und Zweck der Initiative für Mitarbeiter und Kunden erläutert.

Bis es so weit ist, soll zunächst das runde “Heimat shoppen”-Logo im ganzen Stadtgebiet als Blickfang verteilt werden. “Jetzt hoffen wir auf möglichst viele positive Reaktionen”, so Heike Reiß. “Dann kann es losgehen.”

Über den Autor

Das könnte Sie auch interessieren