Sanierung des Kanalnetzes in Lank-Latum geht in die fünfte Etappe

Unsichtbare Technik: “Liner-Verfahren” erspart Lärm und Dreck und schont die Nerven der Anwohner

In Lank-Latum geht die im Jahr 2010 begonnene, großflächig angelegte Sanierung des Kanalnetzes in die fünfte Etappe. An der Reihe sind nun der Ulmendonk, die Ulmenstraße, der Waldweg, die Wasserstraße, Webergasse, Weidendonk, Weingartsweg, die Straße Zum Heidberg, die Fliederstraße, Mörikestraße, Suitbertus-, Schiller- und Uerdinger Straße.

Erfreulich: Den Anwohnern bleiben größere Behinderungen erspart, denn saniert wird hauptsächlich in “grabenloser Bauweise”. Das so genannte “Liner-Verfahren” wurde im Stadtgebiet bereits mehrfach angewandt – mit durchweg guten Erfahrungen: Zur Abdichtung von innen wird ein harzgetränkter Glasfaserschlauch ins Kanalrohr eingezogen und dann mittels UV-Licht ausgehärtet. Gearbeitet wird von den vorhandenen Kanalschächten aus, das zeit- und kostenaufwändige Aufreißen der Straße entfällt. “Nur im Bereich der Schachtzugänge kann es ab und an zu Behinderungen kommen”, so der Leiter des Fachbereichs Straßen und Kanäle, Wolfgang Trapp. “Denn dort brauchen die Arbeiter Platz für Fahrzeuge und Gerät.”.

Die Arbeiten werden im Auftrag der Stadt Meerbusch von dem Gelsenkirchener Tiefbauunternehmen “Umwelttechnik und Wasserbau” ausgeführt. Entsprechende Infoblätter hat die Firma in diesen Tagen in den betroffenen Haushalten verteilt. Die Bauarbeiten werden insgesamt vier Monate dauern.

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