Flüchtlinge: Sportler verlegen Training

Seit ein paar Tagen steht fest: Weil 150 Flüchtlinge in der Turnhalle des Mataré-Gymnasiums untergebracht sind, können Meerbuschs Sportvereine dort keine Trainingsstunden absolvieren. Sie haben einen Notfallplan aufgestellt.

Marcus Hesse, Abteilungsleiter der Hockeymannschaft von Grün-Weiß-Rot (GWR) Büderich, sagt ganz klar: “Es gibt Wichtigeres als Sport.” Damit meint er die Flüchtlinge, ihre persönlich stressige Situation nach langer Flucht, ihren temporären Aufenthalt in der Mataré-Turnhalle. Aber genau diese Turnhalle ist es eigentlich, in der die Hockeyspieler von GWR – und viele andere Sportvereine – normalerweise regelmäßig trainieren.

Weil das gerade nicht funktioniert, haben die Vereine im Stadtsportverband (SSV) in den vergangenen Tagen einen Notfallplan aufgestellt. “Das ging ganz unkompliziert und schnell, viele Vereine haben sich solidarisch erklärt und bieten unseren Sportlern ihre Trainingszeiten in anderen Hallen an”, so Markus Knychas, Hallenkoordinator des SSV für Büderich.

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