Bürgermeisterin ermuntert die Meerbuscher: “Machen Sie mit – gehen Sie wählen!”

mielke-wahlappell“Machen Sie mit, gehen Sie wählen!” Mit einem Appell an die rund 45.000 Wahlberechtigten in der Stadt hat Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage die Meerbuscherinnen und Meerbuscher aufgerufen, am Sonntag von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und zur Landratswahl zu gehen. “Wählen gehen heißt Verantwortung übernehmen und ein Stück lokale Demokratie zu leben”, so die Verwaltungschefin. “Wir sind ein selbstbewusstes Mitglied der Kreisgemeinschaft, damit sind die Belange des Rhein-Kreises auch unsere Belange.”

Die Kreispolitik spiele sich zwar nicht so unmittelbar “vor der Haustür” ab wie die Arbeit des Stadtrates und seiner Ausschüsse, dennoch wirke sie sich auch unmittelbar in Meerbusch aus. Jährlich überweise die Stadt Meerbusch im Durchschnitt rund 22 Millionen Euro Umlage an den Kreis. “Der Rhein-Kreis Neuss übernimmt für uns wichtige Aufgaben – zum Beispiel im Bereich Straßenbau und -unterhaltung, im Sozialwesen, im Landschaftsschutz oder auch in der Vertretung unserer Interessen nach außen”, betont die Bürgermeisterin. Der Landrat des Rhein-Kreises ist Chef der Kreisverwaltung, der Kreispolizeibehörde und Vorsitzender des Kreistages. “Die Wahlbeteiligung ist bei uns in Meerbusch traditionell hoch, diesen Anspruch wollen wir weiter pflegen – auch wenn die Wahl des Landrats bei uns diesmal nicht, wie anderswo mit Bürgermeister- und Ratswahl zusammenfällt”, so Mielke-Westerlage. Die Briefwahl lief in Meerbusch bislang schleppend. Drei Tage vor dem Wahlsonntag haben  4.737 Wahlberechtigte Briefwahlunterlagen beantragt (und bekommen). Bei der Kommunalwahl letztes Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 7.338 gewesen.

Die 27 Meerbuscher Wahllokale öffnen am Sonntag von 8 bis 18 Uhr. Zur Wahl stehen der Amtsinhaber Hans-Jürgen Petrauschke (CDU), Hans Christian Markert (SPD, Grüne, Die Linke, Piraten, Die Aktive) und Adolf Robert Pamatat (Zentrum). Der Landrat wird direkt gewählt. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhält. Erhält keiner der Bewerber mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, findet am 27. September 2015 eine Stichwahl statt.

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