Stromautobahn nur oberirdisch

Die Hochspannungsleitung auf der Ultranet-Trasse quert Meerbusch. Der Abschnitt von Osterath nach Philippsburg wird nicht in die Erde gelegt, obwohl das Bundeskabinett beschloss: Vorrang für Erdkabel gegenüber Freileitungen.

Es bleibt bei Freileitungen und Hochspannungsmasten. Die Meerbusch querende Stromautobahn ist auf der so genannten Ultranet-Trasse zwischen Osterath und Philippsburg nicht für eine Erdverkabelung vorgesehen. Das bestätigte auf Anfrage der Neusser Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe (CDU). Zur Begründung führt Gröhe an, dass das bereits fortgeschrittene Genehmigungsverfahren nicht verzögert werden solle. Es gelte, “zügig Erfahrungen mit der in Deutschland erstmals erprobten Hybridtechnologie zu sammeln”, bei der Gleich- und Drehstromleitungen gleichzeitig genutzt werden.

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