Für K 9n sind weitere teure Gutachten nötig

Bei der geplanten Kreisstraße zwischen Strümp und Bovert muss die Stadt nachbessern, nachdem ein Gericht die Planung für unwirksam erklärt hatte. Die Stadt hat 255 000 Euro für Gutachten eingeplant.

Erst waren Gutachten veraltet, dann brach die erhoffte Landesförderung weg, schließlich erklärte das Oberverwaltungsgericht die Planung für die Kreisstraße 9n zwischen Strümp und Bovert für unwirksam. Im Planungsausschuss erklärte Stadtplanerin Kirsten Steffens jetzt, wie das umstrittene Zehn-Millionen-Euro Bauwerk doch noch Wirklichkeit werden soll.

Es seien formale Fehler gewesen, die das Gericht beanstandet habe, sagte Steffens. Eine Revision sei nicht zugelassen, eine Beschwerde nicht zielführend. „Wir müssen die Unwirksamkeit bekannt machen.“ Die Stadtverwaltung wolle jedoch bis Ende 2016 das Verfahren zur Rechtskraft bringen, kündigte die Stadtplanerin an. „Wir müssen den Bebauungsplan überprüfen, überarbeiten und vor allem in der Begründung nachlegen.“

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