Gedenkstunde am Mahnmal für die deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürger am 9. November

Zeichen gegen das Vergessen – für Menschlichkeit und Toleranz.

In der Nacht zum 9. November 1938 wurden überall in Deutschland Juden drangsaliert, misshandelt und ermordet. Jüdische Kulturstätten wurden zerstört, jüdische Geschäfte gingen in Flammen auf. Am 9. November jähren sich die schrecklichen Ereignisse der später so genannten “Reichspogromnacht” zum 77. Mal.

Aus diesem Anlass findet am kommenden Montag, 9. November, um 17.30 Uhr am Mahnmal an der Kemperallee in Lank-Latum wieder eine öffentliche Gedenkstunde statt, deren Botschaft sich an alle Meerbuscherinnen und Meerbuscher richtet: “Wir setzen gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen, aber auch für Toleranz und Menschlichkeit in unserer Stadt”, so Angelika Mielke-Westerlage. Neben der Bürgermeisterin wird die Lanker Pfarrerin Heike Gabernig sprechen. Jugendliche des Meerbusch-Gymnasiums verlesen die Namen der aus Meerbusch Deportierten und zünden Gedenklichter an.

Das Mahnmal des Künstlers Christoph Willemsen-Wiegmann wurde im Jahr 2003 zur Erinnerung an die deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürger aus dem heutigen Meerbusch aufgestellt und ist seitdem jedes Jahr Schauplatz der Gedenkstunde.

 

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