Meerbusch — von der Schlafstadt zum Wirtschaftsstandort

Meerbusch — von der Schlafstadt zum Wirtschaftsstandort

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Diskutierten über den Wirtschaftsstandort Meerbusch: Tim Söhnchen (Corall Ingenieure), Wirtschaftsförderin Heike Reiß, Dietmar Nick (Kyocera), Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage, IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz, Maklerin Claudia Evertz und Thomas Kuth (Medicteam GmbH).

Die IHK hat Meerbusch analysiert. Ergebnis: Seit dem Bau der Flughafenbrücke ist die Zahl der Jobs massiv angestiegen. Das liege nicht zuletzt an der Ansiedlung von Großhandels-Unternehmen wie Epson oder Kyocera.

Gut ein halbes Jahr lang haben Experten der Industrie- und Handelskammer (IHK) nach 16 Jahren Struktur und Qualität des Wirtschaftsstandortes Meerbusch unter die Lupe genommen, dabei auch rund 600 ortsansässige Firmen befragt. Gestern Abend wurden die Ergebnisse vorgestellt.

Was ist die wichtigste Botschaft?

Meerbusch hat sich zu einem echten Wirtschaftsstandort entwickelt. Dies zeigt auch der interkommunale Vergleich. Die Beschäftigung ist von 1999 bis 2014 um 41 Prozent gewachsen, während das Plus im Rhein-Kreis (+10 Prozent) und in NRW (+8,5 Prozent) deutlich darunter lag. Insbesondere seit der Eröffnung der A44-Flughafenbrücke gewann Meerbusch als Wirtschaftsstandort stärker an Bedeutung, konnte die Stadt hochkarätige Neuansiedlungen vermelden. Das schlug sich entsprechend in den Beschäftigtenzahlen nieder. Dieses Jobwunder hat auch nach der Wirtschaftskrise angehalten, abzulesen am ebenfalls überdurchschnittlich hohen Beschäftigungsplus von neun Prozent von 2010 bis 2014.

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