Abschiedstag vor der großen Generalsanierung

Abschiedstag vor der großen Generalsanierung

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So sah das Hallenbad – damals noch im Eigentum der Gemeinde Büderich – im Eröffnungsjahr 1964 aus. Nach dem Schwimmen lud die “Milchbar” (links) zur Stärkung ein. Das Bad galt seinerzeit als eines der modernsten in der Region.

Sonntag ein letztes Mal hinter Hallenbadkulissen schauen.

Noch einmal durch die Schwimmhalle und die Umkleiden schlendern, noch einmal in den Keller steigen und die Wasseraufbereitungstechnik ansehen – am kommenden Sonntag, 10 bis 14 Uhr, öffnet das städtische Hallenbad an der Friedenstraße in Büderich noch einmal alle Türen des Hauses, bevor die große Generalsanierung beginnt. Im Foyer des Bades gibt es Kaffee, Waffeln, Würstchen und Erfrischungsgetränke, ein Ensemble der Städtischen Musikschule sorgt gegen 12.30 Uhr für Unterhaltung. Um 13 Uhr wird Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage zum “Abschiedsbesuch” erwartet. Der öffentliche Badebetrieb läuft wie gewohnt von 8 bis 12 Uhr, von 10 bis 12 Uhr bietet das Hallenbad-Team Kinderspielstunden an. Vom 20. bis 23. Dezember läuft der Badebetrieb dann nochmal wie gewohnt weiter, bevor vor Weihnachten dann endgültig “der Vorhang fällt”.

“49 Jahre nach der Eröffnung des Bades, das 1964 als eines der modernsten und beispielhaftesten der Region bestaunt wurde, endet damit eine Ära”, so Stadtsprecher Michael Gorgs. Das Haus wird ab Jahresbeginn komplett entkernt, energetisch und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Nach der Sanierung soll den Gästen dann ein rundum attraktives Bad mit mehr Aufenthaltsqualität sowie einem guten Fitness- und Gesundheitsangebot zur Verfügung stehen. Ein eigenes Kinderplanschbecken wird das Bad auch für Familien interessanter machen. Zudem soll das sanierte Gebäude mit neuer Wasseraufbereitungs-, Lüftungs- und Dämmtechnik neuesten Ansprüchen genügen und damit deutlich weniger Energiekosten verursachen. Eingangs- und Umkleidebereich der Halle werden neu gestaltet, der Wasserspiegel des Hauptbeckens wird auf Randniveau angehoben. Zudem erhält das Bad eine neue Außenfassade. Die Arbeiten werden rund eineinhalb Jahre dauern und rund 6,7 Millionen Euro kosten.

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