Etat-Streit zwischen Bürgermeisterin und Landrat spitzt sich zu

Der Landrat verzichtet in seinem Haushaltsentwurf auf einen Griff in die Rücklage. Das aber hatte Meerbuschs Bürgermeisterin gefordert.

Mit Spannung haben Angelika Mielke-Westerlage (CDU) und die sieben anderen Bürgermeister im Rhein-Kreis Neuss den Haushaltsentwurf von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (CDU) erwartet. Die acht Rathaus-Chefs haben sich – ungeachtet ihrer Parteizugehörigkeit – der SPD-geführten Opposition im Kreistag angeschlossen, die eine Reduzierung der Kreisumlage fordert. Der Landrat will sie um 1,15 Prozentpunkte auf 40,9 Prozent erhöhen. “Zur bitteren Wahrheit gehört, dass seit 2013 die von unseren Städten und Gemeinden zu zahlende Kreisumlage nicht einmal mehr die vom Kreis zu zahlenden Aufwendungen für Sozialleistungen inklusive Landschaftsumlage deckt”, betonte Landrat Petrauschke in seiner Haushaltsrede und reagierte damit auch auf die Kritik der Bürgermeister, die den Verzicht auf eine Hebesatzerhöhung fordern.

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