Landhaus Kierst unter neuer Regie

In Kierst geht eine Ära und Tradition zu Ende: Heike und Franz-Josef “Kuki” Münker haben ihren Reiterhof verkauft. Im Januar findet das erste Springen statt. Die neuen Besitzer planen einen großen Umbau.

Bereits in der dritten Generation führen sie die Anlage im Schatten der Kierster Kirche. Mangels Nachfolger haben sie sich zu diesem Schritt entschlossen, das komplette Gelände zu verkaufen. Tochter Pia, die in Warendorf sportlich sehr erfolgreich ist und dem Bundeskader angehört, wollte mit 23 Jahren nicht in die Fußstapfen ihrer Eltern treten und den Leistungsreitsport gegen die Arbeit im “Haus Kierst” eintauschen. Und so übernimmt am 1. Januar die Familie von Evelyn und Norbert Westerholt mit ihren Kindern Sophie (20) und Marina (17) die Anlage – mitsamt dem historischen Wohnhaus, den beiden Reithallen, Ställen und Wiesen. “Wir haben uns dazu entschlossen, weil meine Frau und Töchter leidenschaftlich gerne reiten”, sagt der 52-Jährige, der als Generalmanager bei Evonic in Krefeld arbeitet. Das Haus am Strümper Berg, wo sie bislang wohnten, ist bereits verkauft.

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