Sternsinger aus den Meerbuscher Kirchengemeinden besuchten die Bürgermeisterin

Sternsinger aus den Meerbuscher Kirchengemeinden besuchten die Bürgermeisterin

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Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage hat in jedem Jahr ihre Freude am Besuch der Sternsinger. In diesem Jahr haben die Kinder im Rahmen der bundesweiten Aktion “Leben retten!” Schiffsplanken gestaltet, auf denen sie ihre guten Wünsche für Flüchtlingskinder und Appelle an die Politiker in aller Welt formuliert haben. Am Ende der Aktion werden alle Planken zu einem symbolischen Rettungsboot zusammengefügt.

“Segen bringen – Segen sein”: Zeichen der Solidarität mit Flüchtlingskindern in aller Welt.

Auch in den katholischen Kirchengemeinden Meerbuschs werden rund um den Dreikönigstag am 6. Januar wieder die Sternsinger von Haus zu Haus ziehen, den Segensspruch “20+C+M+B+16” (“Christus mansionem benedicat” – “Christus segne das Haus”) an die Türen schreiben und Spenden sammeln. Bundesweit werden es rund 500.000 Kinder und Jugendliche sein. Jetzt statteten Abordnungen aus allen Stadtteilen mit den Pfarrern Norbert Viertel und Michael Berning  Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage traditionsgemäß den ersten Hausbesuch ab. Dabei gab’s wie immer den ersten Geldschein in die Sammelbüchsen. „Segen bringen, Segen sein – Respekt für dich, für mich, für andere“ heißt das Leitthema des Sternsingens 2016.

Einen besonderen Akzent verleiht dem Sternsingen diesmal die Aktion “Leben retten!” des Deutschen Kindermissionswerks. In ganz Deutschland gestalten Mädchen und Jungen 1,20 Meter lange Holzplanken mit ihren Wünschen für Flüchtlingskinder. Die kleinen Könige der Pfarreien Hildegundis von Meer und St. Mauritius und Heilig Geist brachten die ersten fertigen Exemplare schon zum Besuch bei der Bürgermeisterin. Bunte Bilder, gute Wünsche oder Appelle an Politiker – der Kreativität der Kinder waren keine Grenzen gesetzt. Das Kindermissionswerk wird die Botschaften Verantwortungsträgern in Deutschland und Europa übergeben. “Aus den zusammengetragenen Holzplanken wird dann symbolisch ein großes Rettungsboot entstehen, das zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2016 vor dem Europa-Parlament in Brüssel aufgebaut wird”, so Birgit Hellmanns, die das Projekt als Gemeindereferentin in der Pfarrei Hildegundis von Meer begleitet.

Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage bestärkte die Jungen und Mädchen in ihrem ehrenamtlichen Tun: “Ich freue mich jedes Jahr, wenn die Sternsinger kurz vor Weihnachten zu mir ins Rathaus kommen. Ihr seid die größte Bürgerinitiative von Kindern für Kinder weltweit. Darauf dürft ihr stolz sein.” Die Sorge um die Kinder, die auf der Flucht aus ihrer Heimat um ihr Leben fürchten müssen, sei ein wichtiges Zeichen des Mitgefühls und der Solidarität. Die kleine Anna aus Lank-Latum hatte die Ehre, zum Schluss den Segensspruch über die Tür des Sitzungssaales am Dr.-Franz-Schütz-Platz zu schreiben.

Die von den Sternsingern gesammelten Spenden fließen weiterhin laufenden Hilfsprojekten des Kindermissionswerks in aller Welt zu. Mit dem Geld werden unter ausbeuterische Kinderarbeit, Missbrauch, Unterernährung und schlechte Gesundheitsversorgung von Kindern in armen Ländern bekämpft.

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