Per Mausklick durch den Zahlendschungel

“Was macht die Stadt mit unserem Geld?”: Erster Interaktiver Haushalt ist jetzt online.

Alljährlich im Herbst geht es in den Gremien des Stadtrates ums Geld. Bürgermeisterin und Stadtkämmerer legen dem Rat den Entwurf der Haushaltssatzung mit den wichtigsten Einnahme- und Ausgabepositionen fürs kommende Jahr vor. Dann setzen sich Ratsfraktionen und Fachausschüsse intensiv mit dem Zahlenwerk auseinander, bevor im Dezember endgültig über den Etat entschieden wird.

Den Entwurf des Haushaltsplans 2018, der am 19. Oktober in den Rat eingebracht wurde, gibt es jetzt erstmals in einer interaktiven Version auf der Homepage der Stadt (www.meerbusch.de). Die neue Form der Haushaltsdarstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Firma IKVS (Interkommunale Vergleichssysteme GmbH) erarbeitet. Ohne langes Blättern können sich Interessierte nun ganz gezielt über Haushaltsdaten und geplante Handlungsschwerpunkte im kommenden Jahr informieren. Kennzahlen, Erläuterungen und Diagramme sorgen für besseres Verständnis der Zusammenhänge. Zum Vergleich sind parallel der Ansatz des laufenden Haushaltsjahres 2017 sowie das Ergebnis 2016 hinterlegt.

Neben der Grundnavigation kann der Haushalt auch über interaktive Grafiken erschlossen werden. Wer mit dem Mauszeiger über die Balkendiagramme und Tortengrafiken fährt, erhält weiterführendes Zahlenmaterial. Was soll investiert werden in die Meerbuscher Schulen, in Sicherheit und Ordnung, in Natur- und Landschaftspflege, in Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, in Stadtplanung, Umweltschutz, Sport oder Kultur? Was kostet die innere Verwaltung der Stadt? Welche Steuereinnahmen werden erwartet? Per Mausklick lassen sich die Ansätze problemlos abrufen. Richtungspfeile zeigen an, wie sich die Zahlen verglichen mit den Vorjahren verändert haben.

Für Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage ist die neue Darstellungsform ein weiterer Schritt hin zu mehr Transparenz. “Der Haushalt der Stadt ist ein Zahlenwerk von erheblichem Umfang. Hier einzusteigen, ist für den Laien alles andere einfach”, so die Verwaltungschefin. “Mit unserem neuen Angebot erleichtern wir den Einstieg und die Recherche, und wir geben den Bürgerinnen und Bürgern einen kleinen Anreiz, sich detaillierter mit unseren Stadtfinanzen zu beschäftigen.”

 

 

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