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Thermografie-Befliegung des Meerbuscher Stadtgebietes ist abgeschlossen

Wärmebilder für Hausbesitzer gibt es ab September.

Rund 8.000 Wärmebildaufnahmen von allen Dächern im Stadtgebiet haben Fachleute des Flugdienstleisters Eurosense in der Nacht zum vergangenen Samstag bei der ersten so genannten „Thermografie-Befliegung“ Meerbuschs geschossen. Die Fotos, die aus rund 900 Metern Höhe mit einer hoch auflösenden Spezialkamera aufgenommen wurden, geben exakte Hinweise darauf, wie gut die Wärmedämmung jedes einzelnen Daches im beheizten Zustand ist und wieviel Wärme das Gebäude über das Dach abstrahlt.

Alle Aufnahmen werden jetzt ausgewertet und den Hauseigentümern auf Wunsch kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Interesse war schon unmittelbar nach Bekanntwerden der Befliegung groß. Am Umwelttelefon der Stadtverwaltung herrschte ab Montag Hochbetrieb. „Alle Interessenten müssen wir allerdings noch um Geduld bitten“, sagt Johanna Neumann, Klimaschutzmanagerin der Stadt. Die Auswertung des umfangreichen Fotomaterials wird voraussichtlich noch bis September dauern, weil schon die Bearbeitung der Rohdaten definitiv mehrere Monate beansprucht.“ Im Herbst würden dann alle Hauseigentümer unaufgefordert angeschrieben und gebeten, eine Datenschutzerklärung zu unterzeichnen. Erst dann könne das Bild des jeweiligen Hauses herausgegeben werden.

Über die Fotos erhalten Hausbesitzer gezielte Hinweise, wie sie Energiekosten sparen und zugleich das lokale Klima schonen können. Handlungsbedarf besteht laut Johanna Neumann auf jeden Fall. „Untersuchungen im Rahmen unseres Klimaschutzkonzeptes haben ergeben, dass die privaten Haushalte gemeinsam mit dem Autoverkehr hauptverantwortlich für die CO2-Belastung der Meerbuscher Luft sind. Hier müssen wir ansetzen.“ Wer ein Foto bestellt, kann auch entsprechende Energieberatung in Anspruch nehmen.

 

 

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