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Zweiter Bauabschnitt zur Sanierung des Kanalnetzes in Osterath läuft weitgehend unterirdisch

Wo die gelben Fahrzeuge der Umwelttechnik & Wasserbau GmbH aus Gelsenkirchen auftauchen, wird unterirdisch der Kanal saniert.

Kein Lärm, kein Dreck: Harzgetränkte Glasfaserschläuche dichten die Rohre von innen ab.

Sobald die Wetterlage es zulässt, soll in Osterath der zweite Bauabschnitt zur Sanierung des Kanalnetzes beginnen. Die gesamte Sanierung ist auf mehrere Jahre ausgelegt. Positiv: Im jetzt anstehenden Bauabschnitt wird in geschlossener Bauweise, das heißt ohne Aufgrabung der Oberfläche gearbeitet. Dabei werden unter anderem mit Kunstharz getränkte Schläuche, so genannte Liner, in den Kanal eingezogen und dort an der Leitungswand ausgehärtet.

Dass Handlungsbedarf besteht, hatte eine Netzuntersuchung mit Kanalkameras im Jahr 2013/2014 bestätigt. Die Ergebnisse hat der Fachbereich Straßen und Kanäle der Stadtverwaltung in einem Konzept zusammengefasst, das genau festlegt, wo wann saniert werden muss. Betroffen sind im zweiten Bauabschnitt, in den die Stadt Meerbusch rund 560.000 Euro investiert, die folgenden Straßen: Ackerstraße, Alte Poststraße, Am Hagelkreuz, Azaleenweg, Beethovenstraße, Dahlienweg, Dörperweg, Danziger Straße, Einsteinstraße, Kirchplatz, Kolberger Straße, Königsberger Straße, Ingerweg, Insterburger Straße, Max-Plank-Straße, Mühlenfeld, Narzissenweg, Neusser Feldweg, Pullerweg, Rosenhof, Schubertstraße, Schützenstraße und Siemensstraße. Die Arbeiten, die die Firma Firma Umwelttechnik & Wasserbau GmbH aus Gelsenkirchen im Auftrag der Stadt Meerbusch ausführt, werden voraussichtlich Mitte 2018 abgeschlossen sein.

Bedingt durch die zum Teil beengten Straßenverhältnisse ist während der Reparaturarbeiten an einigen Stellen mit Sperrungen zu rechnen. Die ausführende Firma ist beauftragt, die Anwohner im Baubereich rechtzeitig über die jeweilige Maßnahme zu unterrichten. Der Fachbereich Straßen und Kanäle und die bauausführende Firma sind bemüht, die Beeinträchtigungen und Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer und Anlieger so gering wie möglich zu halten.

 

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