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Europäischer Tag der Sprachtherapie am 6. März 2018

Unterstützte Kommunikation: Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!

Stellen Sie sich vor, Sie wollen „Guten Tag!“ sagen, aber diese Worte kommen nicht aus Ihrem Mund. Sie können nicht sprechen, obwohl sie genau wissen, was Sie mitteilen möchten. So geht es Personen, die beispielsweise aufgrund eines Schädel-Hirn-Traumas oder eines Schlaganfalls, infolge einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung, einer schweren Entwicklungsstörung oder eines genetischen Syndroms, keine oder nur unzureichende Lautsprache zur Verfügung haben.

„Sprechen zu können, ist für die meisten Menschen selbstverständlich, doch nicht allen steht Lautsprache oder die Fähigkeit des Lautsprachgebrauchs in ausreichendem Maße zur Verfügung“, betont die diplomierte Sprachheilpädagogin Britta Münzer mit Praxis in Meerbusch. Sie fährt fort: „Daher macht der Europäische Tag der Sprachtherapie in diesem Jahr darauf aufmerksam, dass Kommunikation auch ohne Lautsprache, nämlich mit Hilfe alternativer Kommunikationsformen möglich ist.“

Das Fachwissen der sogenannten „Unterstützten Kommunikation“ zeigt solche Alternativen auf: Dazu zählen Gebärden genauso wie externe Kommunikationshilfen, die von einfachen Bildtafeln bis hin zu komplexen elektronischen Geräten reichen.

Britta Münzer ist ExpertIn für die Beratung, Diagnostik und Therapie von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Kommunikationsstörungen. Sie und ihr Team unterstützen Menschen ohne Lautsprache und ihr Umfeld, barrierefrei miteinander zu kommunizieren. In enger Zusammenarbeit mit firmenunabhängigen UK-Beratungsstellen werden die Möglichkeiten der „Unterstützten Kommunikation“ gemeinsam mit den Patienten und ihrem Umfeld erprobt und festgelegt.

Der Europäische Tag der Sprachtherapie macht am Beispiel der „Unterstützen Kommunikation“ eindrücklich deutlich: Kommunikation ist ein Menschenrecht!

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