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Einsatzreicher Juli – Feuerwehr unterstützt Bewässerung

Der Juli erweist sich als ein außergewöhnlich einsatzreicher Monat für die Feuerwehr Meerbusch. Dies hängt sicherlich auch maßgeblich mit den sehr hohen und langanhaltenden Temperaruten zusammen. Alleine fünf Mal musste die Meerbuscher Wehr mit einem Großaufgebot zum Rhein zwischen Büderich und Langst-Kierst ausrücken, weil Meldungen über Hirsche, Hunde oder Menschen im Rhein akute Lebensgefahr annehmen ließen. Die meisten Einsätze wurden allerdings ohne Feststellung ergebnislos abgebrochen. Aber auch zwei Großbrände in diesem Monat lassen sich in direkten Zusammenhang mit der Trockenheit und der latent hohen Brandgefahr bringen. Hier waren die Kräfte über mehrere Stunden in sengender Hitze im Einsatz, um Hab und Gut zu retten. Hinzu kommt die Hauptreisezeit in den Sommerferien, die auch auf den Autobahnen rund um Meerbusch zu einigen schweren Verkehrsunfällen mit mehreren teils schwer verletzten Personen besonders am Wochenende geführt hat.

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Summa Summarum hat die Feuerwehr Meerbusch gerade alle Hände voll zu tun. Da aber der Schutz der Umwelt ebenfalls zu einem der wichtigsten Aufgabengebiete der Feuerwehr zählt, unterstützen die freiwilligen Kräfte die Bewässerungen der städtischen Vegetation nach Kräften. Insbesondere in Lank gilt es entlang der Uerdinger Straße die relativ jungen Linden mit viel Wasser aus den Strahlrohren der Feuerwehr am Leben zu erhalten. Aber auch in Büderich sind die Kräfte unter anderem auf dem Laacher Weg, dem Hessenweg, rund um den Park am Hallenbad und am Pfad der Jahresbäume aktiv gewesen und haben „Wasser marsch“ für die Vegetation nicht nur ausgerufen, sondern bereits mit weit mehr als 150.000 Litern Wasser umgesetzt. In Bösinghoven unterstützt die örtliche Löschgruppe unter anderem den Fortbestand des grünen Dorfkerns und fördert das langersehnte Nass direkt aus dem Dorfbrunnen auf die Pflanzen.

Da für die kommenden Tage keine Wetteränderung in Sicht ist, wird die Freiwillige Feuerwehr auch weiterhin die Bewässerung in den Feierabendstunden nach Kräften und Einsatzlage unterstützen. Dies geht umso besser, je bewusster die Hinweise der Feuerwehr befolgt werden, sich weder in die leichtsinnige und lebensgefährliche Situation zu begeben im Rhein zu schwimmen noch durch Fahrlässigkeit oder Unachtsamkeit einen Flächenbrand auf Meerbuschs Feldern und Wiesen auszulösen.

 

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