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Vorverkauf für die Frühjahrsserie der Meerbuscher Kabarett-Tage startet

„Nix für Hasenfüße!“: Routiniers, Newcomer und tolle Zusatz-Acts im Forum Wasserturm.

Bert Müllejans ist mal wieder seiner Zeit voraus. Während das Gros der Menschheit zurzeit die letzten Herbsttage und den Aussicht auf den nahen Advent genießt, steckt der „Mr. Kabarett“ der städtischen Kulturverwaltung der Stadt gedanklich schon im Frühjahr. Der Grund: In diesen Tagen startet der Vorverkauf für die schon im Januar beginnende Frühjahrsserie der Meerbuscher Kleinkunst- und Kabarett-Tage.

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Die Stimmung vor dem Start ist gut, dafür sorgt auch die Bilanz der jetzt ausklingenden Reihe: 460 verkaufte Abos sorgten für Einnahmen von rund 36.000 Euro, 27.000 Euro wurden für Gagen und Versorgung der Künstler fällig. Das neue Programm steht auch schon seit Monaten: Kess, krass, frech, politisch und natürlich auch lustig soll es wieder zugehen auf der Bühne des Forums Wasserturm an der Rheinstraße in Lank-Latum. Drei in Meerbusch gut bekannte Akteure und vier Neulinge werden zwischen 16. Januar und 25. Mai ihre Visitenkarte abgeben. Dazu gibt es wie immer einen bunten Strauß 13 attraktiven Zusatzangeboten und beliebten Stars der Szene.
Matthias Ningel, Josef Brustmann, Simone Solga, Christian Ehring, Anny Hartmann sowie Rainer Pause und Norbert Alich als „Fritz und Hermann“ bilden diesmal das kabarettistische Sextett für das Abonnement. Wegen der alljährlich großen Nachfrage treten alle Damen und Herren gleich an zwei Abenden hintereinander auf – Beginn wie immer um 20 Uhr. Die Abos zum leicht Preis von 75,90 Euro (ermäßigt 52,80 Euro) können ab sofort unter der Ticket-Hotline der Kulturverwaltung (02159 / 916-251) bestellt oder an den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Einzeltickets an der Abendkasse sind für 23,10 Euro zu haben.

Den Anfang macht am 16. und 17. Januar Matthias Ningel. In seinem dritten Bühnenprogramm sinniert der mit zahlreichen Preisen dekorierte Liedermacher und Humorist vergnüglich über das Leben und die existenzielle Frage, was man überhaupt zum leben braucht und was nicht. Das Ganze garniert er mit Gesang und Klavierspiel. Titel: „Kann man davon leben?“ Lachtränen sind versprochen.
Ein weiterer Vertreter der beliebten Gattung Musik-Kabarettist ist Josef Brustmann, der am 6. und 7. Februar im Forum Wasserturm gastiert. Kritiker bezeichnen ihn als „tröstlichen Stern am Kabaretthimmel“ und als „sarkastischen Wortkaskadeur“. Wie dem auch sei, Brustmann ist überzeugt: Sein Programm „Fuchstreff“ ist „nix für Hasenfüße“. Nur zu gerne macht er Rabatz im Hühnerstall und zieht dem Leben – unterlegt mit skurrilen Instrumenten und Gesang – das Fell über die Ohren.

Bundespolitisch wird’s am 13. und 14. März: „Kanzlersouffleuse“ Simone Solga rechnet endgültig mit ihrem Arbeitgeber ab. Ihre Meinung: „Was Berlin mit Deutschland macht, das haut den stärksten Gaul um. Politisch korrekt war gestern.“ Klar, dass damit auch der Titel ihres neuen Programms keiner Erklärung mehr bedarf: „Das gibt Ärger!“

Christian Ehring ist dem breiten Publikum nicht zuletzt aus seinem NDR-Satiremagazin „Extra 3“ und als Mitstreiter im Ensemble des Düsseldorfer „Kom(m)ödchens“ ein Begriff. Was er sagt, zeigt Wirkung: Im März 2016 brachte er in seiner Sendung den türkischen Präsidenten Erdogan dermaßen auf die Palme, dass dieser erbost den deutschen Botschafter einbestellte. Sein Solo „Keine weiteren Fragen“ ist ein hochaktueller persönlicher Kommentar zur Lage der Nation. An der Rheinstraße ist Ehring am 29. und 30. März zu Gast.
Man nennt sie auch die „pazifistische Schnellfeuerwaffe des politischen Kabaretts“: Anny Hartmann. Mit Humor, Scharfsinn und Schlagfertigkeit präsentiert sie am 8. und 9. Mai ihr Programm „No lobby is perfect“. Vom großen Berufskollegen Volker Pispers bekam sie ein starkes Kompliment: „Anny Hartmann vereint in ihrer Person die drei großen H des Kabaretts: Haltung, Humor und Hirn.“ In Meerbusch möchte sie einmal mehr beweisen, dass Pispers Recht hat.

Rainer Pause und Norbert Alich kennen die Bühne des Forums Wasserturm längst wie ihre Westentasche. Am 22. und 23. Mai sind sie zurück an alter Wirkungsstätte – und sie regen sich auf wie eh und je: über Böcke, die zum Gärtner gemacht wurden, über die „Groko“, über Rassismus und Kolonialismus. Titel des Programms von „Fritz und Hermann“: „Alles neu!“

Parallel zum Abo-Vorverkauf erwartet Bert Müllejans auch diesmal einen Sturmlauf auf die Tickets für seine Zusatzveranstaltungen. Ganz gleich ob Arnd Zeigler („Wunderbare Welt des Fußballs“, 21. Februar), Konrad Beikircher („400 Jahre Beikircher“, 4. April) oder Dieter Nuhr, der am 19. September nach Lank-Latum kommt, um als Vorpremiere sein neues Programm zu testen: „Die Chancen auf ausverkaufte Häuser stehen bestens.“

 

 

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