Trend setzt sich fort: stetiger Zuwachs im Ehrenamt auch im Vorjahr

Gemeinsam mit den 216 hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehren Neuss, Dormagen, Meerbusch und Grevenbroich, setzen sich 1.711 Bürgerinnen und Bürger aus dem Rhein-Kreis Neuss ehrenamtlich in unseren Feuerwehren im Kreis ein.

„Entgegen dem Landestrend eines Mitgliederschwundes in den Freiwilligen Feuerwehren, ist dies ein sehr wichtige Entwicklung bei unseren Feuerwehren im Kreis. Der Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort und somit haben wir in den vergangenen Jahren steigende Mitgliederzahlen im Ehrenamt“, so Stefan Meuter, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren im Rhein-Kreis Neuss.

Eine wichtige Entwicklung, um der schwindenden Tagesverfügbarkeit der Ehrenamtler entgegenzuwirken. Zudem ist es wichtig, die Ehrenamtler ständig für dieses Amt zu motivieren. „Hierzu gehört auch die Information der Arbeitgeber, dass es nur von Vorteil sein kann, Feuerwehrangehörige in den Reihen der Beschäftigten zu haben.“, so Meuter weiter. Hierüber berichtet auch das Magazin der Industrie- und Handelskammer in der neusten Ausgabe.

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Viele Akteure tragen entscheident dazu bei, die Ehrenamtler förmlich „bei der Stange“ zu halten: „Angefangen bei einem guten Klima unter den Kameradinnen und Kameraden im Löschzug, einer guten Führung unter dem Löschzugführer und dem Leiter der Feuerwehr, einer fundierten Ausbildung auf Stadt- und Kreisebene und einer Ausstattung dem Stand der Technik entsprechend, hinsichtlich Persönlicher Schutzausrüstung und dem Material, mit dem wir unseren Bürgerinnen und Bürgern in Notfällen helfen – all das trägt dazu bei, dass wir Menschen für unsere Feuerwehren begeistern können und diese auch halten können.“

„Basis des Zuwachses im Ehrenamt ist und bleibt die Jugendfeuerwehr. Mit der Schaffung von Kinderfeuerwehren wird der erste Schritt für eine Begeisterung dieses Ehrenamt gelegt. Gefestigt wird dies jedoch erst im Bereich unsere Jugendfeuerwehren, um dann den Übertritt in die aktive Wehr zu vollziehen“.

 

 

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