Dauerleihgabe wechselt den Eigentümer: Gemälde im Standesamt offiziell an die Stadt übergeben
Dauerleihgabe wechselt den Eigentümer: Gemälde im Standesamt offiziell an die Stadt übergeben

Dauerleihgabe wechselt den Eigentümer: Gemälde im Standesamt offiziell an die Stadt übergeben

Das Gemälde „Aufwärtsstreben“ wurde nun offiziell an die Stadt Meerbusch übergeben. Darüber freuten sich die Standesbeamten Helmut Pinkert, Simone Köstermenke (v.l.) und Daniela Pestrich (rechts), sowie Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage (2.v.r.), die Künstlerin Monika Leufen (3.v.r.) und Dr. Lothar Beseler vom Meerbuscher Kulturkreis (3.v.l.).

„Die Leute die hier her kommen sind begeistert, wenn sie das Bild sehen“, schwärmt Helmut Pinkert. Er ist Standesbeamter im Standesamt in Büderich. Seit 2005 hängt das über fünf mal zwei Meter große Gemälde im Trauzimmer und ist sicherlich auf zahlreichen Hochzeitsfotos abgelichtet worden. „Bislang war es eine Dauerleihgabe. Nun geht es in das Eigentum der Stadt über“, weiß die Künstlerin Monika Leufen zu berichten. Sie hatte das Bild 1993 mit einer Mischtechnik auf einer Holzplatte erstellt.

Jetzt wurde das Gemälde offiziell übergeben. „Es ist ein tolles, eindrucksvolles Bild mit frischen Farben und passt hervorragend in den Trauraum“, ist sich Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage sicher. Dass nun die Stadt Besitzerin des Gemäldes mit dem Titel „Aufwärtsstreben“ ist, hat sie dem Meerbuscher Kulturkreis zu verdanken. Dieser hat mit großzügiger Unterstützung der Sparkasse Neuss das Werk aufgekauft und der Stadt als Schenkung überlassen. „Wir sind sehr glücklich, dass wir das Bild kaufen konnten und es einen so schönen Platz hat. Es ist wirklich eine Bereicherung für das Standesamt“, so Dr. Lothar Beseler, Vorsitzender des Meerbuscher Kulturkreis.

Seit der Entstehung des Werkes im Jahr 1993 hat das großflächige Gemälde immer in städtischen Gebäuden gehangen. Zunächst im Technischen Rathaus, dann seit 2005 im Büdericher Standesamt. „Das war wirklich Millimeterarbeit. Mit einem Kran musste das Holzbild in das Trauzimmer in der ersten Etage gehievt werden“, weiß Helmut Pinkert zu berichten. Er ist sich sicher: Das Werk wird auch in Zukunft ein beliebtes Fotomotiv für Hochzeitsgesellschaften sein.

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