Christian Volmerich wird zum 1. September neuer Kämmerer der Stadt

Zieht am 1. September in das Büro des Kämmerers im Alten Osterather Rathaus ein: Christian Volmerich (51).
(Foto: privat)

Erfahrener Finanzexperte und Meerbusch-Kenner übernimmt die Finanzen.

Christian Volmerich wird neuer Kämmerer der Stadt Meerbusch. Zum 1. September wird der 51-jährige gebürtige Düsseldorfer die Nachfolge von Helmut Fiebig antreten und damit in den Verwaltungsvorstand aufrücken. Der Haupt- und Finanzausschuss bestätigte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig die Personalentscheidung von Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage.

Volmerich, der schon seine Ausbildung für den gehobenen nichttechnischen Dienst in Meerbusch absolvierte, kennt die Stadtverwaltung aus dem “Effeff”. Anfang der 1990er Jahre war er zunächst als Sachbearbeiter für Beitragserhebung im Bauordnungsamt eingesetzt, bildete sich aber dann zügig weiter. Sein Verbundstudium Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Dortmund schloss er als Diplom-Betriebswirt ab, wurde dann zunächst im Fachbereich Straßen und Kanäle mit der Gebührenkalkulation für Abwasser und Straßenreinigung betraut. Ein dicker Brocken war die Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) im Technischen Dezernat, die Volmerich ab 2004 bis zur Einbringung der ersten Eröffnungsbilanz 2007 als Koordinator verantwortete.

Ein Jahr später folgte der schlüssige Wechsel in den Service Finanzen der Stadtverwaltung. Der neue Job: Abteilungsleiter Finanzmanagement. Die Feinheiten und Herausforderungen der neuen Position im Verwaltungsvorstand sind Christian Volmerich aus langjähriger Erfahrung bestens bekannt. Bereits seit 2015 übernimmt er als Stellvertreter des Kämmerers Verantwortung.

Seiner neuen Position sieht der 51-Jährige mit Vorfreude entgegen – auch wenn die Rolle des Kämmerers nicht die beliebteste ist. “Es liegt in der Natur des Kämmerers, Mahner zu sein und die Kosten im Griff zu behalten. Das macht eben nicht nur Freunde”, sagt er – und schmunzelt. Das Zusammenwirken mit den Fachbereichsleitern der Verwaltung dürfte dem Düsseldorfer keine Probleme bereiten. “Ich kenne alle schon lange, die Vertrauensbasis ist gut.” Im neuen Amt warten beachtliche Herausforderungen: Die fällige Entwicklung neuer Baugebiete angesichts immer mehr zuziehender Menschen erfordert auch den Ausbau von Infrastruktur im Bereich Kitas, Schulen oder Verkehr – eine Aufgabe, die die Stadt finanziell voll und ganz fordern wird. Das Ziel des Kämmerers wird freilich das gleiche bleiben: “Der Ausgleich des Haushalts und der weitere Schuldenabbau sind und bleiben oberstes Gebot”, so Volmerich.

Ein Ausgleich zwischen Berufsleben und Freizeit liegt ihm allerdings ebenso am Herzen: Beim Motorradfahren, bei Fernreisen mit seiner Frau oder beim Fußball am Wochenende kann sich der Fan von Fortuna Düsseldorf bestens entspannen.

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