Martinus-Schüler setzen sich für Klima- und Umweltschutz ein

Alle rund 330 Kinder der Martinusschule haben am Projekttag „Martinus for future“ teilgenommen und ihre Ideen für mehr Klima- und Umweltschutz eingebracht.

Zahlreiche Projekte unter dem Motto „Martinus for future“.

Wie kann ich Müll vermeiden? Was ist erneuerbare Energie? Welche Auswirkungen hat der Klimawandel? Auf diese Fragen haben die Schülerinnen und Schüler der Städtischen Martinusschule in Strümp Antworten gesucht. Unter dem Motto „Martinus for future“ fanden am Freitag, 5. Juli, zahlreiche Projekte rund um das Thema statt. „Das Thema Umwelt- und Klimaschutz begleitet uns schon eine ganze Weile. Die Schülerinnen und Schüler hatten in den Kindernachrichten von den Fridays for future-Protesten gehört und gefragt, ob nicht auch wir daran teilnehmen könnten. Das geht als Grundschule natürlich nicht, aber wir haben uns intensiv im Sachunterricht mit dem Thema auseinandergesetzt“, sagt Anne Weddeling-Wolff, Schulleiterin der Martinusschule. Viele Jungen und Mädchen gingen daraufhin durch die Schule und hielten nach „Müllsünden“ Ausschau. „Die Kinder verzichten seit dem auf Plastikstrohhalme und möchten, dass vermehrt Mehrwegflaschen zum Einsatz kommen. In unserem Lehrerzimmer wurde eine Kapselkaffemaschine abgeschafft“, so Weddeling-Wolff weiter.

Auch am Projekttag selbst standen verschiedene Themen im Fokus. Die zweite Jahrgangsstufe verteilte Flyer in Strümp, um die Bürgerinnen und Bürger zu mehr Nachhaltigkeit zu animieren. Die vierten Klassen befassten haben sich mit erneuerbaren Energien. Einige Schülerinnen und Schüler besuchten einen örtlichen Bauern, um zu schauen, wo Lebensmittel herkommen und wie man verstärkt auf regionale Produkte setzen kann.

„Kinder werden oft unterschätzt. Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Wissen sie schon mitbringen und wie sehr sie sich mit der Thematik auseinander setzen. Man merkt, dass den Kindern die Themen wirklich am Herzen liegen und das transportieren sie natürlich auch nach Hause“, sagt Natalie Daberko, die mit den Schülern eine Diskussionsrunde organisiert hatte. „Man muss nicht immer mit dem Auto fahren“ ist beispielsweise eine Forderung der Kinder. Es müssten auch „nicht alle Lebensmittel durch die ganze Welt geflogen werden“. Vor allem aber wollen die Martinus-Schüler Plastik vermeiden. „Man kann häufig darauf verzichten und so die Umwelt schützen“, so die Forderung der Kinder.

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