Stadt investiert in drei Jahren fast sieben Millionen Euro in Sanierung und Modernisierung der Meerbuscher Schulen

Das Förderprogramm „Gute Schule 2020“ machte es möglich: Der Multifunktionsraum des Meerbusch-Gymnasiums ist fertig. NRW-Bank-Vorstand Michael Stölting, Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage und Schulleiterin Dorothee Schiebler haben sichtlich Freude dran.

Von der neuen Heizungsanlage bis zum Multifunktionsraum: Geld aus dem Fördertopf „Gute Schule 2020“ fällt auf fruchtbaren Boden

Der Betrag kann sich sehen lassen: Gut vier Millionen Euro hat die Stadt Meerbusch in den Jahren 2017 und 2018 aus eigenen Haushaltsmitteln in die Meerbuscher Schulen investiert. 2019 sollen es wieder rund 2,2 Millionen werden. Davon kommen pro Jahr gut 500.000 Euro aus dem Förderprogramm NRW.Bank.Gute Schule 2020. „Das Geld ist gut angelegt, weil es unmittelbar der Bildung unserer Kinder zugute kommt“, sagt Angelika Mielke-Westerlage. „Moderne, gut ausgestattete Schulen sind ein Gütesiegel für jede Stadt. Daran arbeiten wir stetig“. Gemeinsam mit Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW-Bank, sah sich die Bürgermeisterin jetzt das Ergebnis der Sanierungsarbeiten im Meerbusch-Gymnasium an. „Das Förderprogramm ‚Gute Schule 2020‘ ist eines unserer wichtigsten Programme“, erklärte Stölting. „Damit verschaffen wir Schülerinnen und Schülern in NRW bessere Lernbedingungen und investieren gleichzeitig in die Zukunft unseres Bundeslandes.“

Insgesamt hat der städtische Service Immobilien seit dem Jahr 2017 – auch mit Hilfe der „Gute Schule“-Fördermittel – 28 Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in den Grund- und weiterführenden Schulen Meerbuschs geplant, beauftragt oder schon abgearbeitet. Die Investitionssummen liegen zwischen 11.000 und 360.000 Euro. Die dicksten Brocken aus dem Landesfördertopf „Gute Schule 2020“ flossen seit 2017 in die beiden Gymnasien. Mit einem Kostenaufwand von rund 324.000 Euro wurden im Foyer des Meerbusch-Gymnasiums während der Sommerferien rund 1.200 Quadratmeter Fußbodenbelag erneuert. Der alte, etwa 50 Jahre alte Gummi-Noppenboden war spröde geworden, warf Wellen und war nur noch schlecht zu reinigen. Jetzt ist der lang ersehnte Ersatz da – hell und freundlich. 180.000 Euro flossen in die Sanierung des Multifunktionsraums gleich nebenan. Der Raum mit ansteigendem Gestühl, Bühne und moderner Licht- und Brandschutztechnik ist jetzt wieder für verschiedenste Veranstaltungen nutzbar. Am Eingang schraubten Mielke-Westerlage und Stölting jetzt gemeinsam das obligatorische Markenschild des Förderprogramms an.

Im Mataré-Gymnasium in Büderich wurde die Heizungsanlage samt Mess- und Regeltechnik saniert (360.000 Euro). Für 120.000 Euro bekam die Realschule Osterath neue Vorbereitungsräume für Chemie, Physik und Biologie. Hinzu kam eine lange Reihe kleinerer Maßnahmen wie einer neue Hauptstromversorgung für die Adam-Riese-Grundschule in Büderich (90.000 Euro), neue Bodenbeläge für die zweite und dritte Etage des Mataré-Gymnasiums (100.000 Euro), neue Fenster für die ‚Nikolaus-Schule in Osterath-Bovert (Wienenweg) oder die Außenisolierung des Kellers der Theodor-Fliedner-Schule in Lank-Latum (61.000 Euro). Viele kleinere Maßnahmen komplettieren die „To-Do-Liste“.

Das Förderprogramm „Gute Schule 2020“ hatten das Land Nordrhein-Westfalen und die NRW-Bank zum 1. Januar 2017 gemeinsam aufgelegt. Den Kommunen im Land stehen hierüber vier Jahre lang je 500 Millionen Euro für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie Digitalisierungsprojekte in Schulen zur Verfügung. Insgesamt sind zwei Milliarden Euro im Fördertopf. Das Programm ist für die Kommunen kostenfrei, da das Land alle Tilgungsleistungen sowie auch gegebenenfalls anfallende Zinsen übernimmt.

Weitere Informationen unter www.nrwbank.de/guteschule2020 .

Über den Autor

Das könnte Sie auch interessieren

Schneller kann man einfach nicht sparen!