Aktionstag „Mobil im Bus“ auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz

Rollator nicht anheben, nur kippen: Busfahrer Thomas Thiel zeigt Margret Einig wie sie einfach und sicher in den Bus gelangt. Anja Flintrop (rechts), Mitarbeiterin im Fachbereich Soziales der Stadtverwaltung und Organisatorin des Aktionstages, schaut interessiert zu.

Viele Ansätze für mehr Beweglichkeit im Alltag.

„Wer mit seinem E-Mobil von Meerbusch auch mal den Bus nach Düsseldorf nutzen kann, hat einen deutlich größeren Aktionsradius. Das ist doch eine tolle Sache“, sagt Thomas Thiel. Beim ersten Meerbuscher Aktionstag „Im Bus mobil“ auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz zeigte der erfahrene Busfahrer der Rheinbahn interessierten Senioren, wie man mit dem Scooter sicher in den Bus und wieder hinaus fährt. 180 Busse, die auch für bis 1,20 Meter lange E-Mobile zugelassen sind, hat die Rheinbahn inzwischen im Einsatz – Tendenz steigend. Die Busse sind an der Seitentür mit einem blau-weißen Aufkleber gekennzeichnet und bieten innen entsprechend Platz.

„Auch mit dem Rollator haben manche Fahrgäste Probleme, insbesondere, wenn darin noch der Einkauf transportiert wird und der Rollator entsprechend schwer ist. Hier gibt es ein paar sehr praktische Tricks fürs sichere Ein- und Aussteigen.“ In Meerbusch sind inzwischen alle Bushaltestellen barrierefrei umgebaut, was auch für Eltern mit Kinderwagen deutlich bequemer ist.

Den Aktionstag bot die Stadt Meerbusch in Zusammenarbeit mit der Polizei, der Rheinbahn, den Stadtwerken Meerbusch und dem Sanitätshaus Brockers an. Das Beratungsangebot, zudem seit vielen Jahren auch die bekannte Initiative „Senioren sicher im Sattel“ gehört, möchte die Stadt auf jeden Fall fortsetzen. Eine Wiederholung ist für Mai nächsten Jahres vorgesehen.

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(Gültig bis:31.10.2019 23:59)