Einsatzreicher Freitag mit hohem Sachschaden nach Sturm

Ein arbeitsintensiver Freitag bescherte der Feuerwehr Meerbusch zw. 8.00 und 20.00 Uhr insgesamt neun Einsätze.

Los ging es morgens in Strümp wo durch Zigarettenrauch veranlasst eine Brandmeldeanlage insgesamt drei Löschzüge und den Führungsdienst der Feuerwehr zu einer Pflegeeinrichtung rief. Schnell konnte sich der Einsatzleiter davon überzeugen, dass die Anlage zwar bestimmungsgemäß ausgelöst hatte, aber kein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich war.

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Punkt 12.00 Uhr folgte dann eine Serie von sechs Sturmeinätzen innerhalb von zwei Stunden in Büderich. Der vermutlich schadensreichste Einsatz ereignete sich am Laacher Weg, wo der Sturm auf rund 20m² die Pappe eines Flachdaches abgehoben hatte. Erschwerend für die Einsatzkräfte kam hinzu, dass ein Kamin des Mehrfamilienhauses vor dem Abstürzen gesichert und lose Dachpappe, die an der Fassade herunterhing, geborgen werden musste. Alleine dieser Einsatz dauerte rund anderthalb Stunden und forderte die freiwilligen Einsatzkräfte des Löschzugs Büderich. Entgegen der ersten Meldung ist hier ein sehr hoher Sachschaden am Gebäude entstanden.

Parallel dazu bearbeiteten die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr die anderen Sturmeinsatzstellen. So waren z.B. auf der Von-Bodelschwingh-Straße zwei Bäume auf die Straße und ein parkendes Auto gestürzt. Mittels einer Motorsäge zerkleinerte die Feuerwehr die Bäume und räumte die Straße wieder frei.
Noch während die Sturmeinsätze bearbeitet wurden musste der Löschzug Osterath auch auf der Otto-Hahn-Straße aktiv werden. Hier hatte sich eine kleine Ölverschmutzung auf der Straße gebildet.

Den letzte Einsatz folgte abends für den Löschzug Büderich auf der Moerser Straße. Von der Hildegundisallee bis zum Haus Meer musste eine Ölspur auf 800m Länge abgestreut werden.

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