Großübung im städt. Mataré-Gymnasium – Ernstfall erfolgreich geprobt

Kellerbrände in Gebäuden zählen mit zu den gefährlichsten Einsätzen für Feuerwehren. Wenn sie dann auch noch in einer großen Schule stattfinden erhöht sich die Gefahrenlage noch einmal durch die Anzahl der betroffenen Personen.
Grund genug für die Feuerwehr Meerbusch in diesen Tagen mit einem Großaufgebot bestehend aus drei Löschzügen und zwei Drehleitern im städtischen Mataré-Gymnasium zu üben.

Angenommen wurde ein Brand im weitläufigen und verschachtelten Keller des Gymnasiums. Fünf Menschen wurden in dem Bereich vermisst und mussten schnellstens gerettet werden. Dichter Rauch, der durch künstlichen Nebel erzeugt wurde, behinderte die Personen bei der Flucht und nahm den vorgehenden Feuerwehrtrupps die Sicht. Schnell war klar, dass viele Feuerwehrtrupps mit Atemschutz zur Menschenrettung eingesetzt, gleichzeitig der Brandherd lokalisiert und eine Führungsstruktur aufgebaut werden musste.

Über zwei Zuwege verschafften sich die Übungsakteure Zugang zum Keller. Während die ersten Atemschutztrupps über das Foyer der Schule in den Keller vorgingen und dabei lange Schlauchleitungen für das Löschwasser mit sich führen mussten, gingen andere Feuerwehreinheiten über einen Kellereingang von einer anderen Gebäudeseite in den betroffenen Bereich vor.

Diese Taktik zeigte schnell Wirkung. Innerhalb von wenigen Minuten waren alle fünf Personen aus dem angenommenen Gefahrenbereich gerettet und auch der simulierte Brandherd gelöscht. Anschließend wurde mit mehreren Hochleistungslüftern der verteilte Nebel aus den Kellerräumen gedrückt.

In der anschließenden Nachbesprechung mit allen Übungseilnehmern wurden die Abläufe noch mal durchgesprochen und wichtige Erkenntnisse für das Vorgehen im Gefahrenbereich, die Kommunikation zwischen den Führungskräften und die Beschaffenheit des Gebäudes gezogen.

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(Gültig bis:31.10.2019 23:59)