Unbekannte nach Wohnungseinbruch flüchtig – Hubschrauber im Einsatz – Mercedes samt Diebesgut sichergestellt

Neuss/Meerbusch (ots). Am Donnerstagnachmittag (21.11.), gegen 16:45 Uhr, erhielt die Polizei über aufmerksame Nachbarn Kenntnis von einem Wohnungseinbruch in Neuss-Vogelsang.

Unbekannte hatten sich an einem Einfamilienhaus auf der Schmolzstraße zu schaffen gemacht. Die Einbrecher waren durch die aufgehebelte Terrassentür in das Haus eingestiegen, als der Zeuge auf das Trio aufmerksam wurde. Als die drei Männer bemerkten, dass sie offensichtlich bei ihrer “Arbeit” erwischt wurden, gaben sie Fersengeld. Der Nachbar informierte die Polizei – die Täter flüchteten unterdessen in einer Mercedes A-Klasse.

Während der großangelegten Fahndung entdeckte eine Streifenbesatzung an der Viersener Straße die verdächtige Limousine mit belgischer Länderkennung, die aus Richtung Tatort kam. Als der unbekannte Fahrer die Absicht der Polizisten, ihn anzuhalten, erkannte, gab er Gas und beschleunigte in Richtung Kaarst. Plötzlich bremste der Wagen auf der Viersener Straße abrupt ab. Die drei Insassen sprangen aus dem Auto, um dann weiter zu Fuß über ein Grundstück zu sprinten.

Von dort es ging es dann weiter über eine benachbarte Kleingartenanlage in Richtung “Lange Hecke”, wo sich die Spur der Verdächtigen in Höhe eines Kindergartens verlor.

Mittlerweile beteiligten sich neben einem Polizeidiensthund der Bundespolizei und mehreren Streifenwagenbesatzungen, auch ein Polizeihubschrauber an der großangelegten Fahndung. Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnten die Insassen bislang noch nicht ermittelt werden. Die Mercedes A-Klasse, nebst vermeintlichem Diebesgut (Geldkassette), stellten die Beamten sicher.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass genau dieses Fahrzeug am gleichen Tag, gegen 13:45 Uhr, einer Zeugin in Meerbusch auf der Witzfeldstraße aufgefallen war. Anschließend verschwand der Wagen in Richtung Poststraße. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Spurenauswertung dauert an.

Weitere mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Tatortbereich gemacht haben, oder Hinweise auf die etwa 20 bis 25 Jahre alten Flüchtigen geben können, werden um einen Anruf bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131 3000 gebeten.

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