Wie lebt sich’s in Meerbusch? – Stadtverwaltung befragt 5.000 Bürgerinnen und Bürger über 66 Jahre

Antworten sollen wertvolle Erkenntnisse für eine generationengerechte Politik in den nächsten Jahre liefern.

5.000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Meerbuscherinnen und Meerbuscher erhalten ab Anfang Dezember Post von der Stadt. Anlass ist eine Bürger-Befragung, die sich ganz gezielt an Menschen ab 66 Jahre richtet. “Über die Befragung möchten wir mehr darüber erfahren, wie ältere Menschen ihre Lebensbedingungen in Meerbusch bewerten”, so Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage. “Wir möchten wissen, wie die ältere Generation Einkaufsmöglichkeiten und ärztliche Versorgung beurteilt, welche Verkehrsmittel sie nutzt oder welche Wohnformen jetzt und in Zukunft gewünscht werden.” Die Antworten sollen wertvolle Erkenntnisse darüber liefern, wie die Meerbuscher Politik der Zukunft bestmöglich auch auf die Belange älterer Menschen ausgerichtet werden kann.

Hintergrund: Auch in Meerbusch wächst die Gruppe der Seniorinnen und Senioren trotz regen Zuzugs von Familien mit Kindern weiter, und sie wird vielfältiger. Die Interessen und Bedürfnisse der Älteren verändern sich, immer mehr sind auch noch im hohen Alter gesund und aktiv. Sie reisen, kümmern sich liebevoll um ihre Enkel, engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen, Initiativen oder Seniorenbeiräten. “Gleichzeitig steigt mit dem demografischen Wandel aber auch die Zahl der Menschen, die Hilfe benötigen, die sich einsam fühlen, die ihre sozialen Kontakte verlieren, weil sie kaum noch die Wohnung verlassen können. Andere stehen vor der Frage: Wie lange kann ich in meinen eigenen vier Wänden noch selbständig leben?”, so Mielke-Westerlage. Dies stelle Politik und Verwaltung in vielen Bereichen vor Herausforderungen. Gleichzeitig gebe es aber auch viele Chancen, die der demografische Wandel allen Generationen biete.

Der Fragebogen, der ohne Namensangabe anonym beantwortet wird, kann bis zum 15. Januar 2020 per Post zurückgeschickt oder direkt bei der Stadtverwaltung abgegeben werden. im Warteraum des Bürgerbüros am Dr.-Franz-Schütz-Platz in Büderich, an der Info-Theke des Technischen Dezernates an der Wittenberger Straße in Lank sowie im Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes am Bommershöfer Weg in Osterath werden dazu eigens umfunktionierte Wahlurnen aufgestellt.

Wer 66 Jahre und älter ist und nicht angeschrieben wurde, aber gern auch an der Befragung teilnehmen möchte, kann dies über die Internetseite der Stadt “online” tun oder beim Fachbereich Soziales der Stadtverwaltung (Tel. 02159 / 916-529, E-Mail anja [dot] flintrop [at] meerbusch [dot] de einen Fragebogen anfordern.

Link zur Onlinebefragung:
https://formulare-extern.de:443/metaform/Form-Solutions/sid/assistant/5dd68fe9c2dcfcf054248444

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