Ab 4. Mai öffnet auch die Stadtverwaltung wieder schrittweise ihre Pforten für die Öffentlichkeit

Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln ist oberstes Gebot.

Nach dem Neustart im heimischen Einzelhandel und dem vorsichtigen Unterrichtsbeginn für die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen bereitet Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage jetzt auch die schrittweise Wiederöffnung der städtischen Dienststellen und Einrichtungen vor. Wie die Wiederaufnahme des Dienstbetriebs im Einzelnen ablaufen wird, haben die Bürgermeister aus dem Rhein-Kreis Neuss in ihrer regelmäßigen Video-Runde mit dem Landrat abgestimmt. “Die Wiederaufnahme erfolgt allerdings nur, wenn sich die Infektionslage aufgrund der erfolgten Lockerungen nicht negativ entwickelt”, so Mielke-Westerlage.

Wichtigste Anlaufstelle der Stadtverwaltung mit “Kundenkontakt” sind nach wie vor die Bürgerbüros. Seit der ersten Zuspitzung der Corona-Krise Mitte März können Pass- und Meldeangelegenheiten und andere Anliegen lediglich im Bürgerbüro am Dr.-Franz-Schütz-Platz mit persönlichem Termin erledigt werden. Ab Montag, 4. Mai, sind auch die Bürgerbüros an der Hochstraße in Osterath und an der Wittenberger Straße in Lank-Latum wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Der bis zur Corona-Krise übliche Samstagservice des Bürgerbüros Büderich bleibt bis auf weiteres eingestellt.
Das Haupthaus der Stadtbibliothek am Dr.-Franz-Schütz-Platz macht schon am Dienstag, 28. April, den ersten Schritt zurück in den Alltag – zu den gewohnten Öffnungszeiten, aber auch hier nach strengen Hygiene- und Abstandsregelungen. Ab 4. Mai ist zieht dann auch die Stadtteilbibliothek im Lanker Bürgerhaus nach und ist wieder wie gewohnt für die Leserschaft da. Die Ausleihstelle an der Kaarster Straße in Osterath bleibt noch geschlossen.

Auch alle anderen Verwaltungsstandorte öffnen ab 4. Mai wieder. Die Stadt stellt sicher, dass alle Kundenkontakte streng nach den einschlägigen Hygienevorschriften ablaufen. Um im Ernstfall mögliche Infektionswege zurückverfolgen zu können, werden alle Besucher registriert. Ein entsprechendes Konzept dafür wurde bereits erstellt.
Um Warteschlangen vor dem Besuch der Verwaltung zu vermeiden, wird dringend um Terminabsprache gebeten. Termine fürs Bürgerbüro müssen wie bisher unter der Telefonnummer 02132 / 916-166 reserviert werden. Wie im Einzelhandel und im ÖPNV vorgeschrieben, bittet die Verwaltung die Kunden, beim Besuch eine Maske zu tragen. Personen, die Symptome einer Atemwegserkrankung zeigen, werden gebeten, auf einen Behördengang zu verzichten. Dienststellen, in denen im Normalfall viel Publikum ein- und ausgeht, werden mit Spukschutzwänden aus Plexiglas ausgestattet. Dort, wo der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht gewahrt werden kann, sollen die Mitarbeiter “Alltagsmasken” tragen. Die Mannschaft des Bauhofes, die bisher aus Sicherheitsgründen in zwei Schichten unterwegs war, arbeitet wieder wie üblich.

In den Meerbuscher Kitas wird es in absehbarer Zeit noch keinen Normalbetrieb geben. Die Notbetreuung ist allerdings inzwischen ausgeweitet worden, damit mehr Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, ihre Kinder in die Betreuung geben können. Darüberhinaus werden auch Kinder von Alleinerziehenden betreut. Es muss abgewartet werden, wie sich die Anzahl weiterentwickelt.
Noch gedulden müssen sich die Besucher des “Meerbades” und die Kinder und Jugendlichen, die gern den städtischen Abenteuerspielplatz am Badener Weg nutzen. Hier sind noch keine Öffnungstermine in Sicht. Der Unterricht der Städtischen Musikschule wird bis zu den Sommerferien weiter digital erteilt, da die Corona-Schutz-Verordnung einen Unterrichtsbetrieb in geschlossenen Räumen aktuell verbietet. Ebenfalls darf die Volkshochschule nicht geöffnet werden.

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