Plakatwand: Künstler-Initiative gegen Ausländerfeindlichkeit

Die Künstlerin “Matre” in Aktion.
Foto: Rainer Hoheisel

Wir leben auf demselben Planet.

Vorstellung der neu gestalteten Künstlerwand gegen Ausländerfeindlichkeit – in Corona-Zeiten virtuell, ohne ein gemeinsames Treffen vor der Wand.

Die zentrale Ansage des neuen Kunstwerks: es gibt nur einen gemeinsamen Planeten. Auch wenn wir im Moment wieder Grenzen aufbauen, an unseren Landesgrenzen und in den Köpfen, so leben wir in einer Welt, für die wir alle gemeinsam verantwortlich sind. Das Virus hat etwas ausgelöst, – nationales Denken, territoriale Grenzen, auch in Europa – aber es macht auch etwas klar: wir können es nur gemeinsam schaffen, ein Virus lässt sich nicht von einem Schlagbaum aufhalten.

Nicht ohne Hintergedanken verwendet die Künstlerin Matre als Arbeitsmittel, zur Umsetzung ihres Werkes auf der Plakatwand, ein seltenes Gut dieser Tage – die Klopapierrolle. Grenzen werden durch Klebestreifen gezogen und aber es bleiben Durchlässe. Dichtmachen gelingt nicht.
Die Künstlerin Matre dazu: „Auslöser für mich die Wand zu gestalten war die schwierige Situation des Flüchtlingslagers auf Lesbos… es fehlt an allem… an Wasser … Hygiene … medizinischer Versorgung. Die Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen haben kaum eine Chance.“
Lassen Sie sich einnehmen von der künstlerischen Deutung dieser besonderen Zeit. Über die nächsten Tage wird sich das Bild weiterentwickeln, immer dicht an den Geschehnissen. Halten Sie Kontakt und verfolgen Sie die Entwicklung.

Künstler-Initiative gegen Ausländerfeindlichkeit
https://www.facebook.com/KuenstlerInitiativegegenAuslaenderfeindlichkeit/

Matre: https://matre.de/

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