Gefahr für Igel, Kröten und Co. – Vorsicht beim Gebrauch von Mährobotern und anderen Gartengeräten

Immer wieder kommt es in Meerbuscher Gärten durch Mähroboter oder Rasentrimmer zu schweren Verletzungen bei Igeln, Kröten oder Eidechsen, die nicht selten zum Tod der Tiere führen können.

Die Stadt Meerbusch macht daher auf die Gefahren der Geräte aufmerksam und appelliert an Gartenbesitzer, diese nur tagsüber und unter Aufsicht zu nutzen. Igel und Amphibien sind nämlich erst ab der Dämmerung und nachts aktiv.
Außerdem sollten Benutzer von Mährobotern, Rasentrimmern, Rasenmähern und Kantenschneidern vor Inbetriebnahme den Garten zunächst nach schlafenden Tieren absuchen- zum Beispiel im Gras oder unter Bäumen und Büschen.
Auch beim Gebrauch von Laubbläsern ist Vorsicht geboten, da diese kleine Tiere aufsaugen können.

Darüber hinaus stellt der Einsatz von Rattengift, das in vielen Baumärkten und Gartencentern erhältlich ist, nicht nur eine Gefahr für die ungewünschten Nager dar- auch Eichhörnchen, Kaninchen, Hunde, Katzen, Vögel, Igel und Wasserlebewesen können dadurch vergiftet und schwer verletzt oder sogar getötet werden. Sollten Bürgerinnen und Bürger auf ihren Privatgrundstücken oder in der Kanalisation Ratten entdecken, genügt ein Anruf bei der Stadtverwaltung. Die Ansprechpartner finden Sie auf der Internetseite der Stadt unter https://meerbusch.de/service-und-politik/stichwortverzeichnis/detail/rattenbekaempfung.html

Bei akuten Verletzungen hilft der Tierschutzverein Meerbusch e.V. weiter und kümmert sich um die Erstversorgung, Tierarztbesuche und Pflegestellen für die Tiere, bis diese wieder ausgewildert werden können.

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