Feuerwehr Meerbusch erhält ein neues Löschgruppenfahrzeug

v.l.n.r.: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage und der stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Meerbusch, Tim Söhnchen

Über 300 Löschgruppenfahrzeuge des Typs LF-KatS werden seit 2019 vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) an die Feuerwehren in ganz Deutschland übergeben. Eins dieser Fahrzeuge ging vor Kurzem auch an die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch.

Zeitlich passend zum bundesweiten Probealarm übergab Landrat Hans-Jürgen Petrauschke vor wenigen Tagen das neue Löschfahrzeug, das mit seinem Einsatzschwerpunkt besonders auf die Waldbrandbekämpfung ausgelegt ist, an Meerbuschs Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage und den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Meerbusch, Tim Söhnchen.

Die Feuerwehr Meerbusch ist schon seit Jahrzehnten in der Unterstützung bei überörtlichen und teils bundesweiten Einsatzlagen erprobt und hält dafür bereits seit langem ein Spezialfahrzeug zur Dekontamination von Personen im größeren Umfang vor. „Das neue Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz ist nun eine gute Ergänzung im Fuhrpark der Feuerwehr Meerbusch und lässt sich auch reibungslos in unseren Feuerwehr-Alltagsgeschäft integrieren“, ist sich Söhnchen bei der Begutachtung des Fahrzeugs sicher.
Das LF-KatS wird im Gerätehaus des Strümper Löschzugs stationiert und rückt aus Meerbuschs Mitte zu den Einsätzen aus.

Weitere Informationen zum Fahrzeug
Das jetzt vom Bund an den Rhein Kreis Neuss übergebene Fahrzeug wurde, basierend auf den konzeptionellen Festlegungen des Bundes für den Zivilschutz konstruiert. Die über 300 Löschgruppenfahrzeuge Katastrophenschutz (LF-KatS) vom Typ Mercedes Benz Atego 1327 AF sind mit einem Aufbau für die Brandbekämpfung im Zivilschutzfall ausgestattet. Bei Beschaffungskosten von 223.000 Euro pro Fahrzeug bietet das LF-KatS alles, was im Brandeinsatz benötigt wird: von der vierteiligen Steckleiter, über Atemschutzgeräte, 600 Meter B-Schläuche, die teilweise während der Fahrt ausgelegt werden können, digitalen Funkgeräten bis hin zu einer Tragkraftspritze mit einer Förderleistung von über 1.500 Litern in der Minute. Mit einem Löschmittelbehälter von 1.000 Liter Inhalt und der Geländefähigkeit eignet sich das Fahrzeug auch besonders zur Vegetations- und Waldbrandbekämpfung in unwegsamen Gelände.

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