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Vorsicht vor Betrügern

Eine 77 Jahre alte Frau aus Meerbusch ist am Samstag (31.01.) auf Betrüger hereingefallen. Die Seniorin hatte am Computer eine Warnung vor Schadsoftware erhalten und die angezeigte Telefonnummer angerufen.

Am anderen Ende der Leitung meldete sich angeblich der Mitarbeiter eines namhaften Softwareherstellers. Die Meerbuscherin gewährte dem Fremden Zugriff auf ihren Computer und tätigte unter seiner Anleitung mehrere Überweisungen.

Erst nach einem Gespräch mit ihrer Tochter bemerkte die Frau den Betrug und sperrte ihr Bankkonto. Den Tätern war es bis dahin gelungen, das tägliche Überweisungslimit auf 25.000 Euro zu erhöhen. Mehrere Überweisungen wurden rechtzeitig blockiert.

Die weiteren Ermittlungen hat das Kriminalkommissariat 12 übernommen.

So schützen Sie sich:

   - Geben Sie auf keinen Fall persönliche Daten wie Kontonummern 
     oder Kreditkartendaten sowie PIN- oder TAN-Nummern am Telefon 
     heraus.
   - Gewähren Sie einem Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner 
     beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.

Wenn Sie Opfer wurden:

   - Trennen Sie Ihren Computer vom Internet und fahren Sie ihn 
     herunter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner 
     unverzüglich betroffene Passwörter.
   - Lassen Sie Ihren Rechner von einem Fachmann überprüfen und das 
     Fernwartungsprogramm auf Ihrem Computer löschen.
   - Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, 
     deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind.
   - Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits 
     getätigte Zahlungen zurückholen können.
   - Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.