
Der Rat der Stadt Meerbusch hat den Erwerb der „Rhein-Fährbetrieb Langst Kaiserswerth Schäfer GmbH“ durch die Rheinbahn AG auf den Weg gebracht. Die städtischen Vertreterinnen und Vertreter in den Gremien der Rheinbahn AG wurden ermächtigt, dem Erwerb sämtlicher Geschäftsanteile (100 Prozent) sowie der erforderlichen Änderung des Gesellschaftsvertrags zuzustimmen. Zudem beauftragte der Rat die Stadtverwaltung, gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf eine Finanzierungsvereinbarung zugunsten der „Rhein-Fährbetrieb Langst-Kaiserswerth Schäfer GmbH“ abzuschließen. Ziel ist es, den Betrieb der Rheinfähre zwischen Meerbusch-Langst und Düsseldorf-Kaiserswerth langfristig zu sichern.
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller erklärt: „Die Entscheidung des Rates der Stadt Meerbusch freut mich sehr. Damit können wir unser gemeinsames Versprechen einlösen und die Zukunft der Rheinfähre dauerhaft sichern. Sie ist eine wichtige Verbindung zwischen dem Düsseldorfer Norden und Meerbusch und bringt die Menschen auf beiden Rheinseiten noch enger zusammen. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für die hervorragende fachliche und städteübergreifende Zusammenarbeit. Besonders danke ich derRheinbahn, die mit großem Engagement den Einstieg in ein für den Konzern völlig neues Mobilitätsangebot vorbereitet hat. Ebenso danke ich dem Mobilitätsanbieter Uber. Ohne dessen großzügige Unterstützung wäre dieses Projekt für Meerbusch und Düsseldorf nicht realisierbar gewesen. Ich freue mich, dass die Rheinbahn und Uber die Digitalisierung der Rheinfährenbuchung vorantreiben und somit für noch mehr Zielgruppen attraktiver gestalten wollen.“
Meerbuschs Bürgermeister Christian Bommers ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass wir nach dem positiven Beschluss in Düsseldorf nun auch in Meerbusch grünes Licht geben konnten. Damit ist der Weg für die Übernahme der Rheinfähre durch die Rheinbahn frei. Wir sichern damit ein wichtiges Mobilitätsangebot, das insbesondere für viele Schülerinnen und Schüler aus Meerbusch eine unverzichtbare Verbindung zu ihren Schulen darstellt. Gleichzeitig stärken wir die enge Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Städten und schaffen eine verlässliche Perspektive für den dauerhaften Erhalt dieser traditionsreichen Fährverbindung. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die mit großem Engagement und konstruktiver Zusammenarbeit dazu beigetragen haben, diese gute Lösung für die Menschen in Meerbusch und Düsseldorf zu ermöglichen.“
Rheinbahn-Vorständin Annette Grabbe sagt: „Mit den Beschlüssen aus Düsseldorf und Meerbusch ist der Weg für die Übernahme der Rheinfähre frei. Wir freuen uns darauf, dieses traditionsreiche Mobilitätsangebot in die Rheinbahn-Familie aufzunehmen und seine Zukunft aktiv zu gestalten. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Fährverbindung langfristig sichern und den Menschen auf beiden Rheinseiten einen zuverlässigen, attraktiven und nachhaltigen Fährbetrieb bieten. Die Rheinfähre ist ein wichtiger Baustein der regionalen Mobilität und verbindet Menschen weit über das andere Rheinufer hinaus.“
Christoph Weigler, Deutschlandchef von Uber: „Wir verstehen uns als verlässlicher Partner der Städte und der Menschen vor Ort. Die Rheinfähre ist mehr als nur ein Symbol der Stadt, denn sie verbindet Stadtteile und bringt die Bürgerinnen und Bürger zusammen. Gemeinsam mit der Rheinbahn sowie den Städten Düsseldorf und Meerbusch freuen wir uns, dieses wichtige Angebot zu sichern und die Verbindung über den Rhein nachhaltig zu stärken.”
Die Rheinbahn übernimmt den Betrieb der Fähre zum 1. Januar 2027.
Aufgrund der jährlichen Winterpause wird die erste Überfahrt unter Rheinbahn-Flagge voraussichtlich Anfang März 2027 stattfinden.

