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Bombe im Stadtteil Strümp erfolgreich entschärft – Sperrmaßnahmen aufgehoben

Die bei Bauarbeiten im Stadtteil Strümp bei Bauarbeiten gefundene britische 250-Kilo-Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist erfolgreich entschärft worden. Die Bombe wurde am Mittwochmorgen bei Arbeiten am Kanalnetz an der Gustav-van-Beek-Allee gefunden. Der Kampfmittelräumdienst konnte die Bombe gegen 16:50 Uhr ohne Probleme unschädlich machen. Dazu mussten die Entschärfer Julian Granzow und Alexander Püttmann den Zünder vor Ort kontrolliert sprengen. Zuvor mussten in einem Radius von 300 Metern um die Fundstelle alle Menschen evakuiert werden. Betroffen waren rund 400 Anwohner der Gustav-van-Beek-Allee und umliegender Straßen. Bei der Evakuierung waren rund 40 Mitarbeiter der Stadt Meerbusch sowie Kräfte der Polizei und des Deutschen Roten Kreuz im Einsatz. Die Feuerwehr war mit 15 Kräften vor Ort. Die Evakuierung verlief ohne Probleme.

In der Turnhalle des Städtischen Meerbusch-Gymnasiums wurde eine Betreuungsstelle für Personen eingerichtet, die keine Möglichkeit hatten, bei Verwandten oder Bekannten unterzukommen. Außerdem hatte die Stadtverwaltung für hilfsbedürftige Personen ein Info-Telefon eingerichtet. Nach der erfolgreichen Entschärfung konnten die umfangreichen Sperrmaßnahmen im Stadtteil Strümp wieder aufgehoben werden und die betroffenen Anwohner in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.