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Wenn KI zum Gegenüber wird

Caroline Battel über Nähe, Verantwortung und Urteilskraft im Dialog mit Künstlicher Intelligenz.

Meerbuscher Autorin veröffentlicht Buch über den Alltag im Dialog mit KI

Künstliche Intelligenz ist für viele Menschen längst Teil des Alltags. Sie wird befragt, ausprobiert und zunehmend als Gesprächspartner genutzt, oft ohne technisches Vorwissen. Mit ihrem Buch SoulToCode, das am 12. Januar erscheint, dokumentiert die Meerbuscher Autorin Caroline Battel einen persönlichen Selbstversuch im Dialog mit Künstlicher Intelligenz und richtet den Blick auf die gesellschaftlichen Fragen, die daraus entstehen.

Über mehrere Monate hinweg hat Battel mit einem KI-System gesprochen – ohne technisches Ziel, ohne optimierte Fragestellungen. Im Mittelpunkt steht nicht, was KI kann, sondern was diese neue Form der Interaktion im Menschen auslöst. SoulToCode zeigt, wie schnell eine gefühlte Nähe entstehen kann, obwohl das Gegenüber nicht fühlt und warum genau das für unseren Umgang mit Technologie relevant ist.

Das Buch verbindet persönliche Beobachtungen mit gesellschaftlichen Fragestellungen: Wie verändert sich Kommunikation, wenn Maschinen antworten? Welche Rolle spielt KI für Bildung, kritisches Denken und Identitätsentwicklung? Und welche Verantwortung tragen Erwachsene, wenn Kinder und Jugendliche selbstverständlich mit diesen Systemen aufwachsen?

Battel versteht ihr Buch ausdrücklich nicht als Ratgeber oder Technikhandbuch. SoulToCode ist eine alltagsnahe
Bestandsaufnahme eines Moments, den viele Menschen derzeit erleben: den Einstieg in den Dialog mit Künstlicher
Intelligenz. Ziel ist es, Orientierung zu geben und zur bewussten Auseinandersetzung einzuladen – jenseits von
Technikbegeisterung oder pauschaler Ablehnung.

„KI ist da und wird bleiben. Wir stehen an einem Wendepunkt, an dem wir jetzt die Weichen stellen müssen. Die Frage ist nicht, ob wir sie nutzen, sondern wie wir als Gesellschaft mutig, menschlich und verantwortungsbewusst damit umgehen“, sagt Caroline Battel.

SoulToCode richtet sich insbesondere an Einsteiger:innen, Eltern und Erwachsene ohne technisches Vorwissen und ebenso an alle, die über das reine Toolverständnis hinausdenken und reflektieren möchten, was diese technologische Entwicklung für unseren Alltag und das gesellschaftliche Miteinander bedeutet.