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Meerbuscher „KunstSommer“ – Positive Bilanz nach den ersten zwei Wochen

Knapp zwei Wochen nach dem offiziellen Start hat die Kulturverwaltung der Stadt eine erste Zwischenbilanz zur Premiere des Meerbuscher „KunstSommers“ gezogen. „Lesungen, Konzerte und Workshops waren bis jetzt überwiegend gut besucht“, sagt Tim Jansen, Fachbereichsleiter Schule, Sport und Kultur. Besonders erfreulich sei die gute Resonanz auf die angebotenen Konzerte. Nach den erfolgreichen „MusikSommer“-Auflagen 2024 und 2025 kamen erneut regelmäßig mehr als 100 Besucherinnen und Besucher zu den musikalischen Veranstaltungen in den Meerbuscher Kirchen.

Auch abseits der Konzertbühnen gab es laut Kulturverwaltung viele positive Rückmeldungen. Bei der Abschluss-Ausstellung der Trash-Art-AG des Meerbusch-Gymnasiums im Rahmen des Landesprogramms „Schule und Kultur“ präsentierten Schülerinnen und Schüler in der Atelier-Galerie Kraft in Osterath ihre persönlichen Kunstwerke aus wiederverwendeten Materialien. Beim Besuch der Vernissage zeigte sich auch Bürgermeister Christian Bommers beeindruckt: „Die Arbeiten sind fantastisch.“ Das von den Künstlerinnen Michaela Kura und Angelika Kraft realisierte Abschluss-Projekt zeige eindrucksvoll, mit wieviel Fantasie und gestalterischem Können junge Menschen das Thema Nachhaltigkeit aufgreifen.

„Die für den 17. Juli angekündigte Thriller-Lesung mussten wir leider kurzfristig von der Heidbergmühle in die Stadtbibliothek verlegen“, berichtet Michael Krones, Abteilungsleiter Kultur der Stadtverwaltung. Trotz des Ortswechsels hätten alle Beteiligten einen packenden Abend erlebt. Ebenfalls gut angenommen worden seien die Kunstexkursionen nach Köln und zum Kreuzweg rund um den Büdericher Dyckhof mit Isabel von Rundstedt. „Die Teilnehmer haben konnten ganz neue Einblicke in das Werk von Ewald Mataré und Will Hanebal gewinnen“, so der Kulturbeauftragte Alexander Ruth. Lockere Mitmachangebote wie ein afrikanischer Trommelkurs und das „Überraschungskino“ der Mobilen Jugendarbeit der Stadt im Strümper Skate- und Bike-Park seien ebenfalls gut angekommen. Sie waren bewusst als niedrigschwellige Angebote für junge Leute ins Programm genommen worden.

In den kommenden Tagen geht der „KunstSommer“ mit einem abwechslungsreichen Programm weiter. Werke von George Gershwin und Nikolai Kapustin sind am Mittwoch, 29. Juli, 19.30 Uhr, live in den Räumen der Städtischen Musikschule am Kaustinenweg in Strümp zu erleben. Titel des Abends: „I Love Rhythm“. Am Sonntag, 2. August, 17 Uhr, folgt in der Kirche St. Pankratius in Bösinghoven ein Konzertabend mit dem Titel „Tango, Tränen und Telemann“. Es spielt das Saxophon-Duo Duo „Luminanz“. Beide Programme verbinden unterschiedliche musikalische Einflüsse und versprechen Musik abseits ausgetretener Pfade.

Am Donnerstag, 6. August,11 Uhr, kehrt auch „Happy der Bär“ zu einer Mitmachlesung für Kinder in die Räume der Städtischen Musikschule in Strümp zurück. Künstlerisch geht es am Sonntag, 9. August, mit einem Collage-Workshop, der „TextKlinik“ sowie einem Sprech- und Vorleseworkshop in der Teloy-Mühle weiter. Am selben Tag bringen Trommeln und afrikanische Rhythmen wieder einen Hauch von Afrika nach Meerbusch. Das vollständige Programm mit allen Terminen, Veranstaltungsorten und aktuellen Hinweisen ist unter www.meerbusch.de abrufbar.