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Versuch für vier Wochen: Wie Stadtmobiliar Straßen und Plätze verändern kann

Auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz in Büderich wurden jetzt die Arbeiten zum Aufbau der so genannten „Stadtterrassen“ abgeschlossen. Das hölzerne Stadtmobiliar mit Sitzgruppen, Bänken, Podesten und Pflanzkästen wird vom „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ (ZNM) an Städte und Gemeinden im Land verliehen. Dem Netzwerk gehören neben Meerbusch rund 340 Mitgliedskommunen an. Das zeitlich begrenzte Verkehrsexperiment soll mit vergleichsweise einfachen Mitteln zeigen, wie man an Straßen und auf öffentlichen Plätzen mehr Aufenthaltsqualität schaffen kann. Um den betroffenen Bereich etwas zu beruhigen, wurde eine Parkplatzdurchfahrt an der alten Stadtkämmerei mit Pflanzkübeln geschlossen, sechs Parkplätze fallen vorübergehend weg. Auch die großen mobilen Baumkübel, die im Zuge der Kirmes vom Platz auf die Büdericher Allee versetzt worden waren, sind zurückgekehrt.

Der Grundsatz der Aktion, die die Stabsstelle Klimaschutz und Umwelt der Stadtverwaltung nach Meerbusch geholt hat, lautet: „Einfach mal ausprobieren statt lange zu diskutieren“. Auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz werden die Elemente nun bis einschließlich 22. Juli stehen und können frei genutzt werden. Geplant sind vor Ort auch Aktionen und Info-Treffs rund um Themen wie Stadtgestaltung oder nachhaltige Mobilität. Info-Tafeln klären Passanten über Sinn und Zweck der Aktion und über die Arbeit des „Zukunftsnetzes Mobilität NRW“ auf.

Schülerinnen und Schüler der benachbarten Mauritius-Grundschule werden am Freitag, 19. Juni, unter Anleitung von Stadtgärtnern des Fachbereichs Grünflächen die Pflanzkästen bestücken. Bei den Betreibern der unmittelbar angrenzenden Imbiss- und Kaffeewagen fand die Idee sogleich guten Anklang.